88-Millionen-Neubau für Verbraucherschutz in Sachsen-Anhalt startet mit Spatenstich
Claudia Seidel88-Millionen-Neubau für Verbraucherschutz in Sachsen-Anhalt startet mit Spatenstich
Spatenstich für neues 88-Millionen-Euro-Gebäude des Landesamts für Verbraucherschutz in Sachsen-Anhalt
Mit einer feierlichen Grundsteinlegung begann am Freitagnachmittag der Bau eines modernen 88-Millionen-Euro-Neubaus für das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt. Die Baustelle befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Fliederweg-Kaserne in Halle (Saale). Der Komplex soll die bisher verstreuten Standorte der Behörde ersetzen – darunter eine in die Jahre gekommene Villa in der Freiimfelder Straße.
Die rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amts werden voraussichtlich 2028 in das neue Gebäude umziehen. Auf einer Fläche von 7.500 Quadratmetern entstehen Büros und Funktionsräume, davon 3.000 Quadratmeter für moderne Laboratorien. Finanzminister Michael Richter (CDU) betonte, dass das Projekt sowohl für die Verwaltung als auch für das Laborpersonal deutlich bessere Arbeitsbedingungen schaffen werde.
Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) hob die Bedeutung des Neubaus für die künftige Pandemieprävention hervor. Bisher ist die Behörde auf mehrere Standorte verteilt – künftig werden alle Abteilungen unter einem Dach zusammengefasst. Die Verantwortlichen erhoffen sich dadurch mehr Effizienz und schnellere Reaktionsfähigkeit in Krisensituationen.
Die 88 Millionen Euro fließen in einen zentralisierten Neubau, der bis 2028 fertiggestellt werden soll. Die erweiterten Laborkapazitäten und die moderne Infrastruktur sollen die wachsenden Aufgaben der Behörde unterstützen. Die Belegschaft, die derzeit noch in veralteten Gebäuden arbeitet, wird nach der Fertigstellung in den Neubau umziehen.






