26 April 2026, 22:06

41. Filmfestival Guadalajara krönt Roter Hangar und feiert iberoamerikanische Filmkunst

Plakatankündigung für ein Festival in San Miguel de Allende, Mexiko, mit Text und Bildern.

41. Filmfestival Guadalajara krönt Roter Hangar und feiert iberoamerikanische Filmkunst

Das 41. Filmfestival Guadalajara geht mit herausragenden Preisträgern zu Ende

Das 41. Filmfestival Guadalajara ist mit einer Reihe beeindruckender Sieger in seinen verschiedenen Wettbewerben zu Ende gegangen. Juan Pablo Sallatos Roter Hangar dominierte die iberoamerikanische Sektion, während weitere Filme und Branchenvertreter ebenfalls wichtige Auszeichnungen erhielten. Die Veranstaltung schloss mit einer Vorführung von Maite Alberdis Ein eigenes Kind sowie Ehrungen für bedeutende Filmschaffende.

Der argentinische Regisseur Juan Pablo Sallato feierte mit Roter Hangar einen Triumph in der iberoamerikanischen Sektion des Festivals und gewann in jeder Kategorie. Der Hauptdarsteller des Films, Nicolás Zárate, teilte sich den Preis für die Beste darstellerische Leistung mit María Magdalena Sanizo, die für ihre Rolle in Die Tochter des Kondors ausgezeichnet wurde.

In der Sektion Premio Mezcal sicherte sich Querida Fátima drei Hauptpreise: Bester Film, Beste Regie sowie den Publikumspreis. Die kolumbianisch-französische Koproduktion Name und Nachname erhielt mit 350.000 US-Dollar den höchsten Geldpreis des Festivals, gestiftet von BDC Prods.

Auch beim 22. Koproduktionstreffen gab es Gewinner: Der Flüsterer und Die andere Seite erhielten wichtige Auszeichnungen. Das argentinisch-spanische Projekt Armer Daniel sammelte bei Guadalajara Construye fünf Preise ein und unterstrich damit den Fokus des Festivals auf kollaboratives Filmschaffen.

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Auf Branchenebene wurde Elena Vilardell für ihre Arbeit bei der Stärkung der Verbindungen zwischen iberoamerikanischen Filmschaffenden geehrt. Regisseur Darren Aronofsky erhielt eine Internationale Ehre. Zudem startete das Festival Iberfest, eine neue Initiative von elf iberoamerikanischen Filmfestivals zur Förderung der Zusammenarbeit.

Das Filmfestival Guadalajara endete mit einer starken Präsentation iberoamerikanischen Talents und gemeinschaftlicher Projekte. Preisträgerfilme wie Roter Hangar, Querida Fátima und Name und Nachname gehen nun mit neuer Anerkennung und finanzieller Unterstützung in die nächste Phase. Die Veranstaltung festigte zudem Branchenpartnerschaften durch Ehrungen und die Lancierung von Iberfest.

Quelle