17 June 2026, 17:34

3,5 Milliarden für E-Autos: Warum China die deutsche Förderung dominiert

Händler: E-Auto-Subvention mainly goes to China

3,5 Milliarden für E-Autos: Warum China die deutsche Förderung dominiert

Die 3,5-Milliarden-Euro-Förderung der Bundesregierung für Elektroautos sorgt für Diskussionen. Das seit Januar 2026 aktive Programm gewährt bis zu 6.000 Euro Zuschuss für den Kauf eines neuen E-Autos. Kritiker monieren, dass vor allem ausländische Hersteller – insbesondere aus China – davon profitieren.

Die Förderung gilt für neu zugelassene Elektrofahrzeuge seit Beginn dieses Jahres. Die Höhe der Zuschüsse variiert je nach Modell und individueller Situation der Käufer. Die meisten geförderten Fahrzeuge liegen preislich zwischen 20.000 und 30.000 Euro, wobei chinesische Marken den Markt dominieren.

Burkhard Weller, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), erklärt, das Programm habe keine neue Nachfrage geweckt, sondern lediglich bestehende Kaufabsichten vorgezogen. Weller schlägt vor, die Förderung auf Gebrauchtwagen auszuweiten, die Ladeinfrastruktur zu verbessern, die Strompreise zu senken und für mehr Transparenz bei den Preisen an Ladestationen zu sorgen.

Die Verkaufszahlen bestätigen den Trend: Im Mai verzeichneten die Weller-Group-Autohäuser einen Anstieg der Verkäufe günstiger chinesischer E-Autos um mehr als das Doppelte. Allein BYD verbuchte ein Plus von 235 Prozent. Deutsche Hersteller sind in dieser Preisklasse noch nicht vertreten, doch mit dem VW ID.Polo soll im September ein Konkurrenzmodell auf den Markt kommen.

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Bisher kommt die 3,5-Milliarden-Förderung vor allem ausländischen Herstellern zugute. Deutsche Marken könnten mit Modellen wie dem ID.Polo bald nachziehen. Die Debatte über Wirkung und mögliche Erweiterung der Subventionen hält an.

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