30 Jahre Kulturförderung: Sparkassenstiftung feiert mit offenem Museumstag in Halle
Noah Werner30 Jahre Kulturförderung: Sparkassenstiftung feiert mit offenem Museumstag in Halle
Die Stiftung der Ostdeutschen Sparkassen feiert am 22. April 2026 ihr 30-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums findet in der Leopoldina eine Festveranstaltung statt, und der Landesmuseum für Kunst Sachsen-Anhalt in Halle öffnet für diesen Tag mit freiem Eintritt seine Türen. Seit drei Jahrzehnten spielt die Stiftung eine zentrale Rolle bei der Förderung kultureller Projekte in der Region.
Gegründet wurde die Organisation 1996 vom Ostdeutschen Sparkassenverband. Seither hat sie über 2.700 Initiativen in den Bereichen Kunst, Musik, Literatur, Theater und Denkmalschutz mit insgesamt 126 Millionen Euro unterstützt.
Ein besonderer Profiteur dieser Förderung ist das Kunstmuseum Moritzburg in Halle. Die Stiftung hat dort Ausstellungen ermöglicht und den Ankauf neuer Werke finanziert, wodurch die Sammlungen des Museums maßgeblich bereichert wurden. Museumsdirektor Thomas Bauer-Friedrich betont, dass die langjährige Partnerschaft mit der Stiftung entscheidend für den Erfolg der Einrichtung sei.
Zum Jubiläum können Besucherinnen und Besucher am 22. April von 10 bis 18 Uhr kostenlos die Dauerausstellung besichtigen sowie die Sonderausstellung "Wilhelm Lehmbruck: Ewig Menschliches" und zwei kleinere Präsentationen: "Farben des Lichts: Internationales Studio-Glas" und "Feuer & Form: Moderne Keramik". Patricia Werner, Geschäftsführerin der Stiftung, bezeichnet den Tag der offenen Tür als ein Geschenk an die Öffentlichkeit – als Dank für die jahrelange Unterstützung.
Die Jubiläumsveranstaltung bietet der Bevölkerung die Gelegenheit, das vielfältige Angebot des Museums ohne Eintrittsgeld zu entdecken. Die Arbeit der Stiftung hat in der Region bleibende Spuren hinterlassen und prägt bis heute das kulturelle Leben in Ostdeutschland. Ihr anhaltendes Engagement formt weiterhin die Kunst- und Kulturszene der Region.






