28 April 2026, 12:22

2025 starben alle vier Arbeitstage Beschäftigte auf Baustellen oder in der Reinigung

Gruppe von Männern in blauen Hemden und gelben Helmen, die an Maschinen arbeiten, einer sprüht Wasser auf den Boden in einer Fabrikumgebung mit sichtbaren Rohren, Fenstern und Lichtern.

2025 starben alle vier Arbeitstage Beschäftigte auf Baustellen oder in der Reinigung

Deutschland verzeichnete 2025 eine düstere Statistik: Alle vier Arbeitstage kam ein Beschäftigter auf einer Baustelle oder in der Reinigungsbranche ums Leben. Die Zahlen zeigen zudem eine hohe Zahl an Todesfällen durch langfristige Berufskrankheiten, die auf frühere Gefahren am Arbeitsplatz zurückgehen.

Im Bausektor gab es 2025 insgesamt 74 tödliche Arbeitsunfälle. Diese ereigneten sich auf Baustellen sowie in verwandten Dienstleistungsbereichen im ganzen Land.

Neben plötzlichen Unfällen starben im selben Jahr 400 Menschen an Berufskrankheiten. Viele dieser Fälle gingen auf frühere Belastungen durch schädliche Stoffe wie Staub oder Asbest zurück. Solche Erkrankungen entwickeln sich oft über Jahre, bevor sie tödlich enden.

Nach deutschem Recht zählen Sonntage und Feiertage nicht als Arbeitstage. Die gemeldeten Todesfälle verteilten sich somit auf etwa 250 Tage – ein Indiz für die anhaltenden Risiken in bestimmten Branchen.

Die Daten unterstreichen die fortbestehenden Gefahren in Bau- und Reinigungsberufen, wo Unfälle nach wie vor häufig vorkommen. Berufskrankheiten mögen zwar langsamer tödlich wirken, doch sie belasten Betroffene noch lange nach der Exposition. Bislang haben die Behörden noch keine neuen Maßnahmen als Reaktion auf die Zahlen von 2025 angekündigt.

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