16 March 2026, 00:51

180 Stimmen, ein Ritual: Wie Deutschlands größter Frauenchor die Bühnen erobert

Drei Frauen singen in Mikrofone auf der Bühne mit Musikern im Hintergrund, in Schwarz-Weiß.

180 Stimmen, ein Ritual: Wie Deutschlands größter Frauenchor die Bühnen erobert

Deutschlands größter Frauenchor aus Willich bereitet sich auf ein ereignisreiches Jahr vor

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Mit 180 Stimmen steht der Ensemble in den kommenden Monaten ein volles Programm bevor: Konzerte in Köln, Düsseldorf, Mönchengladbach und der Heimatstadt Willich. Die Auftritte versprechen eine Mischung aus Emotion, Energie und einer eher ungewöhnlichen Aufwärmroutine.

Vor fast 20 Jahren von Dirigentin Andrea Kautny gegründet, startete der Chor mit 120 Sängerinnen. Heute ist er so beliebt, dass eine lange Warteliste von Interessentinnen besteht – hätten die Veranstaltungsorte genug Platz, könnte der Chor auf 500 Stimmen anwachsen.

Das Erfolgsgeheimnis des Chors liegt in einem Ritual namens "Aura-Kuscheln". Vor dem Singen bewegen sich die Frauen frei, lächeln, umarmen sich und verbinden sich in Stille. Diese Praxis prägt die Atmosphäre ihrer Konzerte, die Rock-, Pop- und Musicalstücke vereinen – jedes mit einer besonderen Botschaft.

Die anstehende Tournee spiegelt die wachsende Reichweite des Chors wider. In vier Städten erwartet das Publikum ein Erlebnis, das es auf eine emotionale Reise mitnimmt.

Der einzigartige Ansatz des Ensembles kommt offenbar an: Ausverkaufte Konzerte und eine stetig wachsende Fangemeinde beweisen, dass die Kombination aus Musik und Verbindung Aufmerksamkeit erregt. Die bevorstehende Tour wird ihren unverwechselbaren Klang – und ihre markante Aufwärmroutine – noch mehr Zuhörern näherbringen.

AKTUALISIERUNG

Von Tonköpfen zu Frauenpower: Die 15-jährige Reise hinter Deutschlands größtem Frauenchor

Die Ursprünge des Ensembles lassen sich bis 2001 zurückverfolgen, als Andrea Kautny den Tonköpfe-Chor in Willich gründete. Sieben Jahre später, im Jahr 2008, gründete sie Frauenpower, nachdem sie eine Nachfrage nach Frauenchören in der Region festgestellt hatte. Diese neuen Daten offenbaren Kautnys Karriereweg: Sie studierte von 1996 bis 2000 Chorleitung und veranstaltete jährlich Konzerte in Willich, bevor die Frauenpower-Tournee 2026 begann. Das Interview betont ihre Motivation: 'Wenn ein Platz frei wurde, hatte ich bis zu 15 Bewerbungen für eine Position', was die Notwendigkeit eines dedizierten Frauenensembles unterstreicht.