Zoll stoppt 22-Jährigen mit 8.600 geschmuggelten Zigaretten auf der A3
Claudia SeidelZoll findet fast 8.000 geschmuggelte Zigaretten in Jukebox - Zoll stoppt 22-Jährigen mit 8.600 geschmuggelten Zigaretten auf der A3
Ein 22-jähriger Autofahrer ist auf der Autobahn A3 bei Deggendorf mit Tausenden nicht deklarierten Zigaretten in seinem Fahrzeug erwischt worden. Zollbeamte entdeckten die Ware bei einer Routinekontrolle, woraufhin ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet wurde. Der Mann hatte zunächst behauptet, nur die gesetzlich erlaubte Menge von 800 Zigaretten bei sich zu führen.
Der Vorfall ereignete sich am 20. Januar 2026, als Beamte des Deggendorfer Zollamts den Fahrer anhielten. Bei der Durchsuchung des Wagens fanden sie 7.800 Zigaretten, die im Musikfach des Autos versteckt waren – zusätzlich zu den 800 Stück, die er angegeben hatte. Insgesamt wurden 8.600 Zigaretten sichergestellt, die angeblich aus Bulgarien geschmuggelt worden waren.
Dem Fahrer drohen nun Vorwürfe wegen des Schmuggels der nicht deklarierten Zigaretten; die hinterzogenen Abgaben werden auf etwa 1.610 Euro geschätzt. Die Behörden haben nach dem Fund ein offizielles Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.
Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft übergeben, die über das weitere Vorgehen entscheiden wird. Bei einer Verurteilung muss der Mann mit Strafen wegen Zollhinterziehung rechnen. Die beschlagnahmten Zigaretten bleiben vorerst als Beweismittel in behördlicher Verwahrung.