Zoll beschlagnahmt €20.000 in Goldschmuck bei Schmuggler
Zollbeamte des Hauptzollamts Itzehoe machten kürzlich einen ungewöhnlichen Fund. Eine 27-jährige Reisende aus Afghanistan wurde mit Goldschmuck im Wert von etwa 20.000 Euro aufgegriffen, den sie über den "Grünen Weg" schmuggeln wollte, um Einfuhrabgaben zu umgehen. Die Frau versuchte, die Zollkontrolle zu umgehen, indem sie den für zollfreie Waren vorgesehenen "Grünen Weg" nutzte. Doch Beamte wurden stutzig, als sie in ihrem Handgepäck Belege eines Juweliers entdeckten. Eine gründliche Durchsuchung förderte zahlreiche Goldschmuckstücke zutage, die die Frau am Körper versteckt hatte – insgesamt über 200 Gramm. Der Schmuck hatte einen geschätzten Wert von rund 20.000 Euro, die fälligen Einfuhrabgaben beliefen sich auf etwa 4.300 Euro. Mittlerweile wurden Ermittlungen zu dem Vorfall eingeleitet. Die Reisende steht im Verdacht der Steuerhinterziehung, da sie den Goldschmuck nicht ordnungsgemäß deklariert hatte. Jan Weber, Sprecher des Hauptzollamts Itzehoe, bestätigte den Fall, gab jedoch keine weiteren Details zum beruflichen Hintergrund der Frau bekannt. Der Goldschmuck im Wert von geschätzten 20.000 Euro wurde von den Zollbehörden beschlagnahmt. Der Reisenden drohen nun mögliche Anklagen wegen Steuerhinterziehung, da sie die Gegenstände nicht korrekt angab. Der Vorfall zeigt erneut, dass der Versuch, hochwertige Waren über den "Grünen Weg" zu schmuggeln, eine schwere Straftat mit empfindlichen Konsequenzen darstellt.