Wohnen auf ehemaligem Bunker-Gelände: ABG errichtet 42 geförderte Wohnungen
Emilia KönigWohnen auf ehemaligem Bunker-Gelände: ABG errichtet 42 geförderte Wohnungen
Neubauprojekt für bezahlbaren Wohnraum im Frankfurter Stadtteil Gallus gestartet
Im Frankfurter Stadtteil Gallus hat ein neues Projekt für bezahlbaren Wohnraum mit den Bauarbeiten begonnen. Die ABG Frankfurt Holding startete am 18. Dezember 2025 mit den Bauarbeiten und plant, bis Ende 2027 42 öffentlich geförderte Wohnungen fertigzustellen. Das Vorhaben soll die Wohnungsnot in der Stadt lindern, indem es Haushalten mit geringem Einkommen bezahlbaren Wohnraum bietet.
Das Bauprojekt in der Herxheimerstraße 10 umfasst ein viergeschossiges Wohngebäude auf einem 2.000 Quadratmeter großen Grundstück. Als Generalunternehmer wurde Züblin beauftragt, das den Bau des 16-Millionen-Euro-Projekts leitet. Die Finanzierung erfolgt gemeinsam durch die Stadt Frankfurt und das Land Hessen.
Sämtliche 42 Wohnungen unterliegen dem ersten Förderweg des sozialen Wohnungsbaus in Deutschland, wodurch die Mieten für berechtigte Mieter langfristig erschwinglich bleiben. Das Gebäude wird nach Passivhaus-Standard errichtet, was die Energiekosten für die Bewohner senkt. Zudem wird eine Photovoltaikanlage auf dem nach Süden ausgerichteten Dach Strom für die Wohnungen erzeugen. Die Planungen sehen vor, die alten Baumbestände entlang der Südgrenze des Grundstücks zu erhalten. Das Bauvorhaben grenzt an einen Sportplatz, eine Grundschule und eine Kleingartenanlage an und fügt sich so harmonisch in das bestehende Viertel ein. Die ersten Mieter sollen im vierten Quartal 2027 einziehen.
Das Projekt trägt zur dringend benötigten Entlastung des Frankfurter Wohnungsmarkts bei und verbindet sozialverträglichen Wohnraum mit nachhaltiger Bauweise. Mit dem nun begonnenen Bau entstehen energieeffiziente Wohnungen für einkommensschwache Haushalte. Durch die finanzielle Unterstützung von Stadt und Land bleibt die Bezahlbarkeit für die künftigen Bewohner langfristig gesichert.