19 March 2026, 18:05

"Wild Hilde" Gerg wechselt von der Skipiste in den Gemeinderat

Plakat zum Bazar Nürnberg Winter Sport in Berlin, Deutschland, mit einer Person auf Skiern vor einem Wald und Event-Text.

Rente: Ski-Legende Hilde Gerg geht in die Politik - "Wild Hilde" Gerg wechselt von der Skipiste in den Gemeinderat

Die ehemalige Olympische Championin und Skilegende Hilde Gerg ist in den Gemeinderat von Schönau am Königsee gewählt worden. Bekannt als "Wild Hilde" wegen ihres aggressiven Rennstils, zog sie ins Gremium ein, nachdem ein höher platzierter Kandidat auf seinen Sitz verzichtet hatte. Damit beginnt für die gefeierte Sportlerin nach ihrer Karriere das erste Mandat in der Kommunalpolitik.

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Gerg rückte nach der Kommunalwahl am 8. März als erste Nachrückerin für die CSU in den Gemeinderat nach. Ursprünglich stand sie nicht unter den ersten sieben Kandidaten der Liste, doch Franz Graßl – der vor ihr platziert war – lehnte sein Mandat ab. Dadurch konnte Gerg seinen Platz einnehmen und sitzt nun gemeinsam mit sechs weiteren CSU-Mitgliedern im Rat: Christoph Hallinger, Rudolf Schwaiger, Josef Springl, Stefan Punz, Caren Lagler und Stefan Aschauer.

Während des Wahlkampfs hatte Gerg einen höher platzierten CSU-Kandidaten überholt, da sie mehr Direktstimmen auf sich vereinen konnte. Ihr Einstieg in die Politik folgt auf eine glanzvolle Skikarriere: Mit 59 Podestplatzierungen im Weltcup – darunter 20 Siege – sowie einer Gold- und drei Bronzemedaillen bei Weltmeisterschaften gehörte sie zu den erfolgreichsten Athletinnen, bevor sie 2005 zurücktrat.

In den späten 1990er-Jahren prägte Gerg den alpinen Skisport wie kaum eine andere und galt als eine der vielseitigsten Wettkämpferinnen der Disziplin. Nun bringt sie diese Entschlossenheit in die Kommunalpolitik ihrer Heimatgemeinde Schönau am Königsee ein.

Mit Gergs Wahl gewinnt der Gemeinderat von Schönau am Königsee eine prominente Persönlichkeit. Ihre Erfahrung als Spitzensportlerin und ihre öffentliche Bekanntheit könnten neue Impulse für die lokale Entscheidungsfindung bringen. Die CSU stellt damit weiterhin sieben Sitze – Gerg ersetzt Graßl als neuestes Mitglied im Gremium.

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