08 November 2025, 22:10

Wie ein hölzernes Flugobjekt 1985 die Kunstwelt revolutionierte

Skulpturen einer Gruppe von Menschen und Pferden.

Wie ein hölzernes Flugobjekt 1985 die Kunstwelt revolutionierte

1985 sorgte eine Gruppe junger Künstler aus dem Oberallgäu mit ihrer hölzernen Skulptur "Frühkeltischer Schindelflügel" – geformt wie ein kleines Luftfahrzeug – für Furore. Das Kunstwerk, kombiniert mit einer skurrilen Geschichte, brachte ihnen den "Großen Preis der sieben Schwaben" ein, verliehen von der Augsburger Allgemeinen. Dieser Erfolg führte zur Gründung des Künstlerkollektivs "Die Fachleute", zu dem unter anderem Gerhard Weiß, Günther Zitzmann, Ecke Recla, Rudi Braxmeier und Martin Baur gehörten.

Das Kollektiv "Die Fachleute" wurde bald für seine spektakulären Inszenierungen bekannt. Ihr erstes großes Werk, der "Frühkeltische Schindelflügel", zeugte von ihrer Kreativität und ihrem Einfallsreichtum. Die Skulptur, zwar schlicht im Design, faszinierte das Publikum durch ihre ungewöhnliche Form und die dazugehörige skurrile Erzählung. Die Anonymität der Gruppe verleiht ihren frühen Werken eine besondere Mystik.

Trotz ihrer geheimnisumwitterten Identität hinterließen "Die Fachleute" bleibende Spuren in der Kunstszene. Der Erfolg des "Frühkeltischen Schindelflügels" ebnete den Weg für zahlreiche weitere aufsehenerregende Projekte. Das Kollektiv brach immer wieder mit Konventionen und schuf ein spektakuläres Werk nach dem anderen – und festigte so seinen Platz in der Kunstwelt.

Die Skulptur "Frühkeltischer Schindelflügel" aus dem Jahr 1985 war mehr als nur ein hölzernes Flugzeug. Sie markierte die Geburt eines Künstlerkollektivs, das fortan eine spektakuläre Inszenierung nach der anderen hervorbrachte. Auch wenn die Identitäten der Gründungsmitglieder bis heute im Dunkeln bleiben, ist ihr Einfluss auf die Kunstszene unbestritten.