Vatikan Neuzeichnet Diözesangrenze - Vatikan Neuzeichnet Diözesangrenze
Vatikan zieht Diözesangrenze neu
Vatikan zieht Diözesangrenze neu
Vatikan zieht Diözesangrenze neu
- Dezember 2025, 10:33 Uhr
Der Vatikan hat eine kleine, aber bemerkenswerte Änderung der Grenze zwischen den Bistümern Bamberg und Eichstätt genehmigt. Durch die Anpassung wechseln einige Pfarreien den Zuständigkeitsbereich, was insgesamt weniger als 800 Katholiken betrifft. Bischof Gregor Maria Hanke von Eichstätt hatte die Neuordnung vorgeschlagen, um die aktuellen seelsorgerischen Strukturen besser abzubilden.
Mit der neuen Regelung wird die Pfarrei St. Gabriel im Süden Nürnbergs vom Bistum Eichstätt an Bamberg übergeben. Gleichzeitig fallen mehrere Ortsteile bei Ansbach künftig unter die Zuständigkeit Eichstätts. Von der Veränderung sind 340 Katholiken in Nürnberg und 411 in Ansbach betroffen.
Kirchenvertreter bezeichnen die Änderung als fairen Austausch. Sie sorge für eine ausgewogenere Verteilung der Kirchensteuereinnahmen zwischen den beiden Bistümern, während der Alltag der Gläubigen kaum beeinträchtigt werde. Für die Katholiken vor Ort ändert sich im Pfarrleben wenig. Die Entscheidung geht auf einen Vorschlag von Bischof Hanke zurück, der die Diözesangrenzen an die bestehenden pastoralen Gegebenheiten anpassen wollte. Die Zustimmung des Vatikans ermöglicht nun die zügige Umsetzung der Neuregelung.
Die Grenzverschiebung betrifft nur eine Handvoll Pfarreien, die zwischen Bamberg und Eichstätt neu zugeordnet werden. Da lediglich wenige Hundert Katholiken involviert sind, dürfte der Übergang reibungslos verlaufen. Beide Bistümer bestätigten, dass die neuen Grenzen die Verwaltung und die Verteilung der Kirchensteuer erleichtern werden.