03 January 2026, 20:08

US-Militäroperation: Maduro festgenommen – Proteste in Berlin und internationale Spannungen

Eine Straßenszene mit Gebäuden auf der rechten Seite, einem Signalmast, einem Pfahl im Vordergrund und Graffiti an einer Wand.

Protest in Berlin gegen US-Aktion in Venezuela - US-Militäroperation: Maduro festgenommen – Proteste in Berlin und internationale Spannungen

US-Spezialkräfte haben den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau im Rahmen einer Militäroperation festgenommen. Die Aktion löste weltweit Reaktionen aus – in Berlin kam es zu Protesten, und es gibt Forderungen nach einer internationalen Intervention. Bisher hat die Vereinten Nationen keine offizielle Verurteilung der Festnahme veröffentlicht.

Die Operation verlief rasant: US-Soldaten nahmen Maduro gemeinsam mit seiner Frau in Gewahrsam. Innerhalb weniger Stunden brachen in mehreren Städten, darunter Berlin, Demonstrationen aus. Hunderte versammelten sich am Brandenburger Tor und forderten von Deutschland und den UN eine klare Verurteilung des Vorgehens der USA sowie die Freilassung Maduros.

Kolumbiens Präsident Gustavo Petro gehörte zu den ersten, die reagierten: Er verurteilte die Operation scharf und beantragte eine Dringlichkeitssitzung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS). Unterdessen äußerte UN-Generalsekretär António Guterres Besorgnis über die Eskalation und verwies auf mögliche Verstöße gegen das Völkerrecht. Bisher gab es keinen offiziellen Antrag auf eine UN-Stellungnahme, und die Organisation hat weder Maduros Absetzung noch seine Inhaftierung verurteilt. Die Lage bleibt angespannt, während der diplomatische Druck wächst. Während sich einige Staatschefs klar positionierten, zeigen sich andere zurückhaltend – die internationale Reaktion bleibt vorerst zersplittert.

Maduro und seine Frau befinden sich nach der Militäraktion weiterhin in US-Gewahrsam. In Berlin halten die Proteste an, bei denen Demonstranten von Deutschland und den UN ein entschlosseneres Vorgehen fordern. Die bisher zurückhaltende Haltung der UN spiegelt die Unsicherheit wider, wie es in dieser sich zuspitzenden Krise weitergeht.