Unkrautjäten am Bahnhof endet mit Festnahme wegen Sozialbetrugs
Ein 68-jähriger Mann wurde am Montagmorgen am Hauptbahnhof Neumünster festgenommen, während er auf Gleis 1 Unkraut jäten wollte. Wie sich später herausstellte, wurde er wegen Sozialbetrugs per Haftbefehl gesucht.
Der Vorfall begann, als Beamte den Mann dabei beobachteten, wie er Pflanzen von der Bahnsteigfläche entfernte. Auf Nachfrage weigerte er sich, seine Handlungen zu erklären oder anzugeben, was er mit den Gewächsen vorhatte.
Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Behörden fest, dass gegen ihn mehrere Haftbefehle verschiedener Staatsanwaltschaften vorlagen. Hauptvorwurf war der betrügerische Bezug von Sozialleistungen. Da der Mann eine ausstehende Geldstrafe nicht begleichen konnte, muss er nun eine zehntägige Ersatzfreiheitsstrafe antreten.
Der Festgenommene wurde in Gewahrsam genommen, um die restliche Strafe abzusitzen. Seine Verhaftung erfolgte im Rahmen einer Routinekontrolle nach auffälligem Verhalten am Bahnhof. Der Fall zeigt, wie zufällige Begegnungen dazu führen können, dass offene juristische Verfahren aufgegriffen werden.






