TV-Krimi-Festival diskutiert Rechtsextremismus im "Tatort" – mit Podium und Drehbuchwettbewerb
Emilia KönigTV-Krimi-Festival diskutiert Rechtsextremismus im "Tatort" – mit Podium und Drehbuchwettbewerb
Podiumsdiskussion und Drehbuchwettbewerb beim Deutschen TV-Krimi-Festival diese Woche
Im Rahmen des Deutschen TV-Krimi-Festivals findet in dieser Woche eine Podiumsdiskussion und ein Drehbuchwettbewerb statt. Die Veranstaltung unter dem Titel „Tatort: Rechtsextremismus“ untersucht, wie Krimiserien sich mit rechtsextremer Gewalt auseinandersetzen. Die Organisator:innen haben drei renommierte Stimmen eingeladen, um ihre Standpunkte auf der Bühne zu diskutieren.
An der Diskussion beteiligen sich Tahera Ameer, Laila Stieler und Melvina Kotios, die jeweils unterschiedliche Perspektiven zum Thema einbringen. Im Mittelpunkt ihres Gesprächs stehen rechtsextreme Gewalt, digitale Radikalisierung und Angriffe auf marginalisierte Gruppen. Die Veranstaltung ist kostenlos und öffentlich zugänglich und findet am Donnerstag, 7. Mai, um 18:00 Uhr auf der Caligari-Filmbühne in Wiesbaden statt.
Parallel zur Podiumsdiskussion präsentiert ein Drehbuchwettbewerb vier kurze Werke, die aus über 60 Einsendungen ausgewählt wurden. Die Skripte werden live aufgeführt und behandeln dieselben drängenden Themen. Am folgenden Tag wird der Deutsche TV-Krimipreis verliehen, der das Festivalprogramm fortsetzt.
Die Organisator:innen betonen, dass die Veranstaltung zum Nachdenken und zur Debatte anregen soll. Statt reine Unterhaltung zu bieten, zielt sie darauf ab, die Auseinandersetzung von Krimierzählungen mit realem Extremismus zu hinterfragen.
Das Festival bringt Autor:innen, Branchenvertreter:innen und das Publikum zusammen, um einen kritischen Blick auf Kriminalgeschichten zu werfen. Mit freiem Eintritt und einer Mischung aus Diskussion und Aufführung soll das Programm das Verständnis für rechtsextreme Bedrohungen vertiefen. Die Verleihung des Deutschen TV-Krimipreises folgt am Freitag, 8. Mai.






