Timi Zajc fliegt raus: Drei Millimeter entscheiden über Disqualifikation bei der Vierschanzentournee

Admin User
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Eine Person in der Luft mit Skiern, mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund.

"Rule is rule": Offizieller erklärt Disqualifikation - Timi Zajc fliegt raus: Drei Millimeter entscheiden über Disqualifikation bei der Vierschanzentournee

Skispringer Timi Zajc aus Slowenien bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf disqualifiziert

Der slowenische Skispringer Timi Zajc wurde bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf disqualifiziert, nachdem sein Anzug die Kontrolle nicht bestanden hatte. Der Grund war ein kleiner, aber entscheidender Verstoß: Sein Sprunganzug war am Bein drei Millimeter zu lang. Diese Entscheidung veränderte die Platzierungen und katapultierte den Deutschen Felix Hoffmann auf den dritten Platz.

Die Disqualifikation erfolgte unter der strengen Aufsicht von Mathias Hafele, dem neu ernannten Chefsachverständigen der Vierschanzentournee 2024. Hafele, ein ehemaliger österreichischer Skispringer, betonte, dass es keine Ausnahmen geben werde: „Eine Regel ist eine Regel. Wir machen keine Ausnahmen. Punkt.“ Gleichzeitig räumte er ein, dass eine weitere Überwachung von Anpassungen am Anzug unmöglich sei, sobald die Sportler die erste Kontrolle passiert hätten.

Zajc nahm den Rückschlag mit Humor und veröffentlichte einen lockeren Beitrag auf Instagram über den Vorfall. Innerhalb der Skisprungszene stieß die konsequente Regelanwendung hingegen auf breite Zustimmung. Der ehemalige Profi Markus Eisenbichler unterstützte die Entscheidung und erklärte: „Ich finde das gut. Es sendet eine klare Botschaft.“ Die zusätzlichen drei Millimeter am Anzug von Zajc hätten dessen Oberfläche vergrößert und ihm so möglicherweise einen unfairen Vorteil durch erhöhten Auftrieb während des Sprungs verschafft. Dieser technische Verstoß führte schließlich zu seinem Ausschluss aus der Wertung.

Die Disqualifikation veränderte die Endplatzierung – Hoffmann rückte in die Top Drei auf. Hafeles kompromisslose Haltung bei der Regelumsetzung setzte ein Zeichen für künftige Wettbewerbe. Funktionäre und Athleten im Skispringen müssen sich nun an klarere Vorgaben zur Ausrüstung halten.

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