03 November 2025, 10:07

Thüringen erhöht die Zahl der Rechtsreferendare auf 108 - Höchststand seit 2013

Eine Gruppe von Menschen sitzt an einem Tisch mit einem Krug, Papieren und einem Stift, während eine Person in der Mitte in ein Mikrofon spricht, mit einer weißen und blauen Flagge und einem Hintergrund, auf dem 'ehrenwerte kamara de' steht.

Thüringische Justiz hat so viele neue Mitarbeiter wie seit 2013 nicht mehr - Thüringen erhöht die Zahl der Rechtsreferendare auf 108 - Höchststand seit 2013

Thüringens Justizministerin Beate Meißner setzt sich dafür ein, junge Juristinnen und Juristen nach ihrem Referendariat im Land zu halten. In diesem Jahr stellte die Justiz des Freistaats 108 neue Rechtsreferendarinnen und -referendare ein – die höchste Zahl seit 2013. Der Anstieg der Neueinstellungen ist Teil eines kontinuierlichen Trends: 2022 waren es 55, 2023 bereits 88 und 2024 dann 92. Die diesjährige Gruppe begann im November ihren juristischen Vorbereitungsdienst, wobei 59 Referendarinnen und Referendare ihre zweijährige Ausbildungszeit antraten. Nach Abschluss legen sie das zweite Staatsexamen ab, um für ein Richteramt qualifiziert zu sein. Gemeinsam mit ihren Amtskolleginnen und -kollegen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt stellte Ministerin Meißner am 24. Oktober 2025 auf einer Konferenz in Freyburg/Unstrut gemeinsame Initiativen vor. Dazu gehören die Stärkung der juristischen Ausbildung sowie Maßnahmen, um junge Juristinnen und Juristen nach dem Referendariat im Landesdienst zu halten. Die Thüringer Justiz verzeichnet damit einen deutlichen Zuwachs an Nachwuchskräften – allein in diesem Jahr wurden 108 neue Rechtsreferendarinnen und -referendare eingestellt. Durch Meißners Bemühungen, junge Juristinnen und Juristen nach dem Referendariat im Land zu binden, soll der Fachkräftebedarf in der Justiz weiter gedeckt werden.