Tausende demonstrieren bundesweit für kurdische Rechte und Rojava-Solidarität
Claudia SeidelViele Demonstrationen in Frankfurt - Kurden Stärker - Tausende demonstrieren bundesweit für kurdische Rechte und Rojava-Solidarität
Tausende Menschen versammelten sich am Samstag in ganz Deutschland, um ihre Unterstützung für kurdische Rechte in Syrien zu zeigen. Die größte Kundgebung fand in Frankfurt statt, wo sich etwa 4.500 Menschen an einer Demonstration für Rojava, die Demokratische Autonome Verwaltung in Nord- und Ostsyrien, beteiligten. Die Polizei bestätigte, dass die Veranstaltung friedlich blieb und keine größeren Störungen gemeldet wurden.
Im Mittelpunkt der Frankfurter Demonstration stand die Solidarität mit Rojava sowie der Protest gegen Angriffe der syrischen Übergangsregierung und verbündeter Milizen. Ähnliche Kundgebungen gab es in Berlin (4.300 Teilnehmer), Mannheim (6.000), Köln, München, Bremen und anderen Städten, die sich alle mit derselben Thematik beschäftigten.
In Frankfurt fand zudem eine separate Gedenkveranstaltung für Alex Pretti statt, der in den USA getötet worden war. Eine weitere Demonstration mit rund 700 Teilnehmern zeigte Unterstützung für die revolutionäre Bewegung im Iran. Kleinere Kundgebungen thematisierten zudem Palästina und die allgemeine Politik der USA.
Die Polizei erklärte, dass alle Veranstaltungen friedlich begannen und es im Laufe des Tages zu keinen nennenswerten Vorfällen kam.
Die Proteste zogen breite Aufmerksamkeit auf sich, insbesondere für Rojava, wobei Mannheim mit 6.000 Teilnehmern die größte Kundgebung verzeichnete. Die Behörden hoben das geordnete Verhalten der Demonstranten an allen Orten hervor. Die Veranstaltungen unterstrichen die anhaltenden internationalen Sorgen über Konflikte in Syrien, dem Iran und darüber hinaus.