„Tatort: Licht“ – Ein eisiger Fall zwischen Sektenglauben und Kindesverschwinden
Greta WagnerGibt es die Lichtsekte aus dem Frankfurter 'Tatort' wirklich? - „Tatort: Licht“ – Ein eisiger Fall zwischen Sektenglauben und Kindesverschwinden
Ein neuer Tatort mit dem Titel Tatort: Licht führt die Frankfurter Kommissarinnen Maryam Azadi und Hamza Kulina in einen eisigen Kriminalfall zurück. Im Mittelpunkt steht ein vor Jahren verschwundenes Kind – und eine Sekte, deren Mitglieder glauben, allein vom Sonnenlicht leben zu können. Die Ermittlungen nehmen eine düstere Wendung, als ein Mord geschieht und die Mutter des Kindes spurlos verschwindet.
Ausgangspunkt des Falls ist Anna Reiter, die Mutter des seit Langem vermissten Mädchens. Verzweifelt auf der Suche nach Antworten wendet sie sich mit einem öffentlichen Appell an die Öffentlichkeit. Kurz darauf meldet sich ein Mann bei ihr, der behauptet, den Aufenthaltsort ihrer Tochter zu kennen – doch nur gegen Bezahlung.
Die fiktive "Licht der Welt"-Sekte treibt die Handlung von Tatort: Licht voran und verbindet Krimielemente mit psychologischer Spannung. Zwar ist die Gemeinschaft für die Geschichte erfunden, doch die Folge greift reale Themen auf: das Schicksal vermisster Personen und die Gefahren von Ausbeutung. Bei ihren Ermittlungen sehen sich Azadi und Kulina mit der Verzweiflung einer Mutter konfrontiert – und mit den tödlichen Folgen blindem Glaubens.