Streik in Schleswig-Holstein legt Winterdienste lahm – Autofahrer müssen mit Chaos rechnen
Claudia SeidelStreik im Winterdienst - Fahrer sollten vorsichtig sein - Streik in Schleswig-Holstein legt Winterdienste lahm – Autofahrer müssen mit Chaos rechnen
Streik bei Straßenwartungsarbeitern in Schleswig-Holstein gefährdet Winterdienste
Ein Streik der Straßenwartungsarbeiter in Schleswig-Holstein wird am Dienstag, dem 6. Januar 2026, die Winterdienste in der gesamten Region beeinträchtigen. Von der Aktion betroffen sind 22 Betriebshöfe, die für die Räumung von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zuständig sind. Die Gewerkschaften ver.di und VdStra haben zu dem Ausstand aufgerufen – mit potenziell gefährlichen Folgen für die Verkehrssicherheit bei Glätte.
Durch den Streik wird die Schnee- und Eisbeseitigung auf wichtigen Strecken stark eingeschränkt. Da mit Personalmangel zu rechnen ist, wurden externe Dienstleister hinzugezogen, um zumindest die dringendsten Aufgaben zu übernehmen. Zudem unterstützen Kolleginnen und Kollegen aus nicht betroffenen Bezirken ihre streikenden Mitarbeiter.
Verhandlungen über eine Mindestversorgung im Winterdienst laufen noch. Die Behörden warnen jedoch, dass Verzögerungen beim Streuen und Räumen zu gefährlichen Fahrbedingungen führen könnten. Autofahrer werden aufgefordert, besonders vorsichtig zu fahren, da die Reaktionszeiten bei Notfällen länger als üblich ausfallen dürften. Die beteiligten Gewerkschaften vertreten Arbeiter aller 22 Betriebshöfe in Schleswig-Holstein. Der Streik ist das Ergebnis anhaltender Konflikte um Arbeitsbedingungen und Löhne, wobei bisher keine Details zu den laufenden Gesprächen bekannt wurden.
Am Dienstag bleiben viele Straßen ohne ausreichenden Schutz vor Eis und Schnee. Zwar gibt es Notfallpläne, doch die Dienste werden nur eingeschränkt verfügbar sein. Die Behörden beobachten die Lage weiter, während die Verhandlungen mit den Gewerkschaften fortgesetzt werden.