Steinmeier würdigt Muslime zum Ramadan-Beginn und betont gesellschaftliche Einheit
Claudia SeidelSteinmeier: "Ramadan gehört zum religiösen Leben unseres Landes" - Steinmeier würdigt Muslime zum Ramadan-Beginn und betont gesellschaftliche Einheit
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Muslimen in ganz Deutschland herzliche Glückwünsche zum Beginn des Ramadan übermittelt. Der heilige Monat startete am 11. März 2024 – wie viele Gläubige das Fasten einhalten, ist statistisch nicht erfasst. Schätzungen zufolge leben in diesem Jahr etwa 5,5 Millionen Muslime in Deutschland.
In seiner Botschaft anerkannte Steinmeier die Herausforderungen durch globale Spannungen, betonte jedoch die Hoffnung auf Momente der Einheit. Er ermutigte Familien und Freunde, im Ramadan enger zusammenzurücken. Zudem würdigte der Bundespräsident das gesellschaftliche Engagement muslimischer Gemeinschaften und hob ihre Großzügigkeit hervor, mit der sie Traditionen mit Nachbarn teilen.
Steinmeier verwies auf das langjährige Engagement von Muslimen in der deutschen Gesellschaft. Besonders lobte er ihre Offenheit und Bereitschaft, andere zum Kennenlernen islamischer Bräuche einzuladen. In diesem Jahr endet der Ramadan am Donnerstagabend – damit beginnt das Fest des Fastenbrechens, Eid al-Fitr.
Die Äußerungen des Bundespräsidenten fallen in eine Zeit, in der Muslime in Deutschland einen Monat des Fastens und der Besinnung begehen. Seine Worte unterstreichen die Bedeutung von Gemeinschaft und gemeinsamen Werten während des Ramadan. Die Feierlichkeiten werden später in dieser Woche mit dem Eid-Fest ihren Abschluss finden.






