Spritpreise explodieren: Super E10 und Diesel erreichen neue Rekordstände
Emilia KönigTreibstoffpreise steigen erneut - Spritpreise explodieren: Super E10 und Diesel erreichen neue Rekordstände
Die Spritpreise sind erneut stark angestiegen – Autofahrer müssen an den Tankstellen tiefer in die Tasche greifen. Hintergrund ist der aktuelle Ölpreeisanstieg, der durch geopolitische Spannungen ausgelöst wurde. Bundesweit kostet Super E10 im Schnitt nun 2,028 Euro pro Liter, während Diesel bei 2,149 Euro pro Liter liegt.
Der jüngste Preisschub bei Kraftstoffen folgt auf einen drastischen Anstieg der Ölpreise. Noch Mitte Februar 2026 notierte die Nordsee-Sorte Brent bei rund 56,95 Euro pro Fass. Doch Anfang März trieben die Spannungen im Persischen Golf – darunter die Sperrung der Straße von Hormus – die Preise in die Höhe. Am 6. März kletterte Brent auf 79,94 Euro pro Fass, überschritt kurz darauf die Marke von 85 Euro und erreichte Mitte März mit 107,72 Euro den höchsten Stand seit fast vier Jahren.
Störungen der globalen Ölrouten und die Sorge vor anhaltenden Lieferengpässen befeuerten den Preisanstieg. Erst am Freitag schloss Brent bei etwa 103 US-Dollar pro Fass – ein deutlicher Anstieg gegenüber 90 Dollar zu Wochenbeginn. Diese scharfen Kursausschläge auf dem Ölmarkt schlagen sich unmittelbar in den Spritpreisen nieder.
Im bundesweiten Tagesdurchschnitt stieg der Preis für Super E10 über Nacht um 1,2 Cent pro Liter. Bei Diesel war der Anstieg mit 1,9 Cent pro Liter im selben Zeitraum noch deutlicher.
Die aktuellen Preiserhöhungen spiegeln die anhaltende Instabilität auf den Ölmärkten wider. Da Brent nun wieder über 100 Dollar pro Fass notiert, müssen Autofahrer an der Zapfsäule mehr bezahlen. Analysten rechnen mit weiteren Schwankungen, sollten die geopolitischen Spannungen anhalten.