SPD in Baden-Württemberg will mit Mobilfunkausbau und Bildungsoffensive punkten
Noah WernerSüdwest-SPD fordert mobile Phone-Garantie und Schwimmabzeichen - SPD in Baden-Württemberg will mit Mobilfunkausbau und Bildungsoffensive punkten
Die SPD in Baden-Württemberg hat ihr Wahlprogramm vorgestellt – mit Schwerpunkten auf digitaler Infrastruktur, Bildung und sozialer Gerechtigkeit. Die von Landesvorsitzendem Andreas Stoch geführte Partei fordert die Gründung eines landeseigenen Unternehmens, um flächendeckende Mobilfunkversorgung im Südwesten zu garantieren.
Geplant ist ein staatliches Unternehmen, das Mobilfunkmasten auf öffentlichen Flächen errichtet und allen Anbietern zugänglich macht. Damit soll eine lückenlose 4G-Abdeckung – besonders in ländlichen Regionen – sichergestellt und der Ausbau des schnellen 5G-Netzes im gesamten Land vorangetrieben werden. Gleichzeitig bleibt die SPD ihren klassischen Themen treu: Arbeitsplatzsicherheit, bezahlbarer Wohnraum und eine flächendeckende Gesundheitsversorgung.
Im Bildungsbereich setzt sich die Partei für die Abschaffung von Kindergartengebühren und eine Reform des Schulsystems ein. Das Gymnasium soll erhalten bleiben, daneben soll eine zweite Säule auf Basis einer gestärkten Gemeinschaftsschule entstehen. Zudem plant die SPD ein landesweites, staatlich finanziertes Schwimmbadprogramm: Neue Becken und Sanierungen – inklusive Lehrschwimmbecken – sollen gebaut, Lehrer fortgebildet werden. Ziel ist es, dass jedes Kind in Baden-Württemberg bis zum Ende der Grundschulzeit das Schwimmabzeichen erwirbt.
Mit ihrem Wahlprogramm setzt die SPD in Baden-Württemberg auf digitale Vernetzung, Bildungsoffensive und sozialen Ausgleich. Durch garantierte Mobilfunkversorgung, Investitionen in Schulen und Schwimmbäder will die Partei die Lebensqualität im Land spürbar verbessern.