Sensationeller Münzschatz aus dem Mittelalter in Glottertal entdeckt
Claudia SeidelSensationeller Münzschatz aus dem Mittelalter in Glottertal entdeckt
Ein Bauarbeiter entdeckt in Glottertal einen seltenen mittelalterlichen Münzschatz
Bei Bauarbeiten in Glottertal stieß der Arbeiter Claus Völker auf einen unterirdisch vergrabenen Münzschatz. Experten erkannten den Fund schnell als bedeutende historische Entdeckung.
Der Zufallsfund ereignete sich während einer Routinebaustelle in der Gemeinde. Völker bemerkte etwas Ungewöhnliches im Erdreich und alarmierte die Behörden. Noch am selben Tag trafen Archäologen ein und bargen innerhalb weniger Stunden rund 1.000 Münzen.
Bei weiteren Grabungen erhöhte sich die Gesamtzahl auf etwa 1.600 Münzen, die auf das Jahr 1320 datiert werden. Die Prägungen stammen aus Münzstätten in Deutschland, der Schweiz und Frankreich. Ihr damaliger Wert hätte für den Kauf von 150 Schafen gereicht. Der leitende Archäologe Andreas Haasis-Berner lobte Völkers aufmerksamen Blick, der zur Entdeckung führte. Angesichts der Bergbaugeschichte der Region vermuten Fachleute, dass in der Nähe noch weitere verborgene Münzen liegen könnten. Bisher gab es in Glottertal keine Hinweise auf ähnliche Funde.
Die Münzen werden nun von Spezialisten untersucht, um mehr über ihre Herkunft und Bedeutung zu erfahren. Der Fund wirft neues Licht auf den mittelalterlichen Handel und die wirtschaftliche Aktivität in der Region. Ob es weitere Suchaktionen an der Fundstelle geben wird, steht noch nicht fest.