Selbstbedienung in Deutschland bis 2025 verdoppeln, trotz Diebstahlsorgen
Admin UserSelbstbedienungskassen boomen - warum nicht jeder sie mag - Selbstbedienung in Deutschland bis 2025 verdoppeln, trotz Diebstahlsorgen
Selbstbedienungskassen gewinnen in Deutschland immer mehr an Bedeutung – zwei Drittel der Bevölkerung nutzen sie regelmäßig. Bis 2025 soll ihre Zahl auf fast 39.000 Terminals steigen, mehr als das Doppelte des aktuellen Bestands. Dennoch bleiben Bedenken wegen Diebstahls und die Vorliebe für persönlichen Kontakt bestehen. Der Aufstieg der Selbstscanner ist vor allem auf Personalmangel zurückzuführen: Für Händler sind sie eine flexible Alternative zu klassischen Kassen mit Personal. Supermärkte sind Vorreiter – bereits über 10.300 Filialen bieten Selbstbedienungskassen an, 2021 waren es noch rund 7.300. Einige Händler wie IKEA haben klassische Kassen sogar komplett abgeschafft. Trotz der Bequemlichkeit gibt es Herausforderungen. Die Diebstahlrate an Selbstbedienungskassen ist höher, weshalb Händler Gegenmaßnahmen wie Ausgangskontrollen und Überwachungskameras einführen. Gleichzeitig bevorzugt die Hälfte derer, die Selbstscanner noch nie genutzt haben, den persönlichen Kontakt – und 42 Prozent möchten bar zahlen, was an den Automaten nicht immer möglich ist. Bis 2025 werden deutsche Geschäfte voraussichtlich rund 38.650 Selbstbedienungskassen betreiben – ein Zeichen für ihre wachsende Beliebtheit. Doch um den Übergang zu dieser Technologie reibungslos zu gestalten, müssen Händler die Probleme mit Diebstahl und der Kundenpräferenz für menschliche Interaktion lösen.