Schwan auf Bahnschienen legt Zugverkehr zwischen Bad Kleinkirchheim und Ventilstov lahm
Greta WagnerSchwan auf Bahnschienen legt Zugverkehr zwischen Bad Kleinkirchheim und Ventilstov lahm
Ein Schwan, der auf die Gleise der Bahnstrecke zwischen Bad Kleinkirchheim und Ventilstov in Deutschland geraten war, sorgte für eine kurze Unterbrechung des Personenverkehrs. Der unerwartete Besucher führte zu Verspätungen und Zugausfällen, bis die Behörden die Lage klären konnten.
Die Störung begann, als die Deutsche Bahn das Vorhandensein des Schwans auf der Strecke meldete. Die Polizei wurde alarmiert, und die Gleise wurden aus Sicherheitsgründen vorübergehend gesperrt. Zwei geplante Züge fielen aus, und die Verspätungen summierten sich auf insgesamt 142 Minuten bei den betroffenen Verbindungen.
Als die Beamten eintrafen, fanden sie den Vogel unverletzt, aber fest auf den Schienen sitzend vor. Eisenbahnmitarbeiter näherten sich dem Schwan, der sich daraufhin gelassen in einen nahegelegenen Teich zurückzog. Nach der Räumung der Gleise wurden alle Einschränkungen aufgehoben, und der Zugverkehr konnte wieder normal aufgenommen werden.
Vorfälle mit Wildtieren auf deutschen Schienen sind keine Seltenheit. In den letzten fünf Jahren wurden etwa 1.200 solche Fälle registriert, meist mit Wildschweinen, Rehen und Füchsen. Die höchsten Zahlen gab es in Bayern und Baden-Württemberg.
Der kurze Auftritt des Schwans auf den Gleisen führte zwar zu vorübergehenden Behinderungen, verursachte aber keine bleibenden Schäden. Sobald der Vogel sicher umgesiedelt war, lief der Zugverkehr wieder nach Plan. Die Behörden bestätigten, dass weder das Tier noch Fahrgäste verletzt wurden.






