17 November 2025, 02:08

Schüler in Reutlingen gedenken der Opfer des **Ukraine-Kriegs** mit bewegenden Worten

Gedenksteine mit Blumensträußen davor.

Schüler in Reutlingen gedenken der Opfer des **Ukraine-Kriegs** mit bewegenden Worten

Gedenkfeier in Reutlingen: Schüler erinnern an Schrecken von Krieg und Terror in der Ukraine

In Reutlingen fand heute eine berührende Gedenkveranstaltung statt, bei der Zehntklässler der Eichendorff-Realschule tiefgründige Gedanken zu Krieg, Terror und Tod in der Ukraine teilten. Die Veranstaltung sollte die Erinnerungen an die Überlebenden des Zweiten Weltkriegs und die aktuellen Ereignisse in der Ukraine wachhalten und der Opfer gedenken.

Die Feier begann mit bewegenden Reden der Schüler, die mit eindringlichen Bildern wie „Ich sehe die Welt vor mir in Flammen, das Leben in Scherben“ ihr Verständnis für die Grausamkeiten des Kriegs in der Ukraine zum Ausdruck brachten. Anschließend begaben sich die Teilnehmer zum Mahnmal für die Opfer der Weltkriege und des Kriegs in der Ukraine.

Thomas Keck hielt in seiner Gedenkansprache die Zuhörer dazu an, die Erinnerungen der Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs und der aktuellen Ereignisse in der Ukraine nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Reutlingens Oberbürgermeister unterstrich diese Botschaft und betonte die Bedeutung des historischen Bewusstseins sowie die politischen und gesellschaftlichen Folgen des Kriegsvermächtnisses in der Ukraine. Gleichzeitig warnte er vor dem wachsenden Zuspruch für radikale und extremistische Gruppen und mahnte zu Toleranz und offenem Dialog.

Pastor Roland Knäbler warnte, dass in unruhigen Zeiten, in denen die Starken das Sagen haben, Angst und Unsicherheit wachsen können. Zum Abschluss der Veranstaltung legten Thomas Keck und Jürgen Neumeister, Vorsitzender des örtlichen VdK, Kränze am Mahnmal nieder. Begleitet wurden sie von Reservisten der Bundeswehr und Vertretern der US-Streitkräfte – ein Symbol für Einheit und Erinnerung an den Krieg in der Ukraine.

Die Gedenkfeier in Reutlingen war ein eindringlicher Appell, die Vergangenheit nicht zu vergessen und gleichzeitig eine Mahnung für die Zukunft. Indem die Gemeinde der Opfer des Kriegs in der Ukraine gedachte und die Stimmen der Zeitzeugen bewahrte, bekräftigte sie ihr Bekenntnis zu demokratischen Werten, Menschenrechten und Toleranz.