Schlutup-Grenzmahnstein aktualisiert zum Gedenken an die Grenzöffnung 1989
Admin UserSchlutup-Grenzmahnstein aktualisiert zum Gedenken an die Grenzöffnung 1989
Die Grenze in Schlutup, einst ein angespannter Brennpunkt des Kalten Krieges, wurde 1989 geöffnet. Nach diesem historischen Ereignis wurde der dortige Gedenkstein um die Jahreszahl *"1989"" ergänzt. Die Idee für diese Ergänzung stammte von Fritz Koenig, dem Künstler und Bildhauer, der den Gedenkstein 1956 schuf. Ursprünglich trug der Stein die Inschrift *"Slut up – Geteilt 1945 –"". Der Name *"Schlutup"" selbst soll vom Niederdeutschen *"Shut up!"" (dt. *"Schließ zu!""") abstammen und die Sperrstellung Schlutups an der Trave widerspiegeln. Als die innerdeutsche Grenze abgeriegelt wurde, geriet Schlutup plötzlich in den Fokus des Kalten Krieges. 1979 entstand ein Zollgebäude, und der Gedenkstein wurde in dessen Nähe versetzt. Heute erinnert ein Stein an der Grenze an die einst geschlossene und später geöffnete Teilung – mit der Aufschrift *"Slut up"" auf beiden Seiten. Aus dem einstigen Krisenherd des Kalten Krieges ist ein friedlicher Vorortplatz mit Gedenkstätte geworden. Der gemeinnützige Verein *"Lübeck Schlutup"" errichtete den Findling 1956 als Symbol für die Teilung und spätere Wiedervereinigung Deutschlands. Die aktualisierte Inschrift des Gedenksteins dient als berührendes Mahnmal der deutschen Geschichte.