10 November 2025, 10:05

Rohstofffonds lockt Milliarden: Private Investoren setzen neunmal mehr ein als der Staat

Getreide ist verpackt und abgedeckt, mit Namensschildern sichtbar.

Regierung startet Rohstofffonds - zusätzliche Mittel von privaten Investoren - Rohstofffonds lockt Milliarden: Private Investoren setzen neunmal mehr ein als der Staat

Der Rohstofffonds der deutschen Regierung hat beträchtliche private Investitionen angezogen. Für jeden Euro, den der Staat bereitstellt, kommen von privaten Investoren neun weitere hinzu. Dadurch sind insgesamt 1,7 Milliarden Euro von Privatsektor für den Abbau seltener Erden in Australien sowie 1,9 Milliarden Euro für Kupfer- und Goldförderprojekte in Partnerschaft mit Kanada zusammengekommen.

Der Fonds wird den Abbau seltener Erden in Australien mit bis zu 100 Millionen Euro unterstützen. Bei diesem Vorhaben haben private Investoren insgesamt 1,7 Milliarden Euro eingebracht – ein deutliches Zeichen für das große Interesse der Wirtschaft an diesem Sektor.

Für das Kupfer- und Goldförderprojekt mit Kanada stellt der Fonds bis zu 150 Millionen Euro bereit. Das Investitionsvolumen beläuft sich hier auf über 500 Millionen Euro. Die von privaten Investoren zugesagten Mittel für dieses Projekt liegen bei etwa 90 Milliarden Euro und heben sich damit auf eine Bundesbeteiligung von 10 Milliarden Euro ab. Ziel ist es, privates Kapital zu mobilisieren und ein Gesamtvolumen des Fonds von mindestens 100 Milliarden Euro zu erreichen.

Der Rohstofffonds der Bundesregierung hat erfolgreich erhebliche private Investitionen angelockt – im Verhältnis von 1:9 für jeden staatlichen Euro. Dies hat zu beträchtlichen Zuwendungen sowohl für den Abbau seltener Erden als auch für die Kupfer-Gold-Projekte geführt und unterstreicht das starke Engagement der Privatwirtschaft in diesen Bereichen.