RHÖN-KLINIKUM AG präsentiert Zahlen 2025 und blickt optimistisch auf 2026
Greta WagnerRHÖN-KLINIKUM AG präsentiert Zahlen 2025 und blickt optimistisch auf 2026
RHÖN-KLINIKUM AG legt Geschäftszahlen 2025 vor und gibt Prognose für 2026 bekannt
Die RHÖN-KLINIKUM AG hat ihre Finanzdaten für das Jahr 2025 veröffentlicht und gleichzeitig eine Vorhersage für 2026 präsentiert. Die Klinikgruppe, die an fünf Standorten in Deutschland tätig ist, verzeichnete trotz eines Gewinnrückgangs sowohl Wachstum als auch Investitionen in neue medizinische Technologien und erweiterte Dienstleistungen.
Im Jahr 2025 behandelte die RHÖN-KLINIKUM AG insgesamt 938.650 Patienten – ein Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Umsätze stiegen organisch um 6,8 Prozent auf 1,7047 Milliarden Euro. Allerdings sank der Konzerngewinn auf 36,3 Millionen Euro, während das EBITDA bei 105,9 Millionen Euro lag.
Die Gruppe baute ihre medizinische Infrastruktur weiter aus: In Gießen wurde eine neue Laborlinie installiert, Marburg erhielt moderne Herzkatheter-Technologien sowie ein 3-Tesla-MRT-Gerät, und in Bad Berka ging ein neues Strahlentherapie-System für die Krebstherapie in Betrieb. Zudem ist die RHÖN-KLINIKUM AG das einzige Krankenhausunternehmen in Deutschland, das drei Photon-Counting-CT-Scanner der nächsten Generation einsetzt.
Für das Jahr 2026 prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro mit einer möglichen Abweichung von plus oder minus fünf Prozent. Das EBITDA soll auf 110 bis 125 Millionen Euro steigen. Auf Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand soll eine Dividende von 0,20 Euro pro Aktie ausgeschüttet werden.
Im Jahr 2025 wurden zudem weitere Entwicklungsmaßnahmen eingeleitet, darunter neue Versorgungsangebote an den fünf Standorten Bad Neustadt, Bad Berka, Frankfurt (Oder) sowie den Universitätskliniken in Gießen und Marburg.
Die Ergebnisse für 2025 zeigen ein stetiges Patientenwachstum und steigende Umsätze, während die Gewinne zurückgingen. Die Investitionen in moderne Geräte und erweiterte Dienstleistungen sollen die zukünftige Performance stärken. Über die vorgeschlagene Dividende von 0,20 Euro pro Aktie werden die Aktionäre auf der nächsten Hauptversammlung abstimmen.






