Rentenkluft in Deutschland: Warum Region und Geschlecht über die Höhe entscheiden
Claudia SeidelMenschen in Saarland und Nordrhein-Westfalen erhalten die höchsten Renten - Rentenkluft in Deutschland: Warum Region und Geschlecht über die Höhe entscheiden
Rentenzahlungen in Deutschland variieren je nach Region und Geschlecht teilweise erheblich. Neue Zahlen zeigen deutliche Unterschiede bei den Alterseinkünften – sowohl zwischen den Bundesländern als auch zwischen Männern und Frauen. Die durchschnittliche monatliche Bruttorente liegt bei 1.692 Euro, doch die regionalen Disparitäten zeichnen ein weitaus differenzierteres Bild.
Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit 3,65 Millionen die höchste Zahl an Rentnern, gefolgt von Bayern mit 2,63 Millionen Ruheständlern. Beide Länder gehören zudem zu den Spitzenreitern bei der Höhe der Renten – insbesondere für Männer.
Die Daten unterstreichen klare regionale und geschlechtsspezifische Unterschiede bei den Rentenzahlungen. Männer in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen profitieren von den höchsten Einkünften, während Rentner in den ostdeutschen Bundesländern sowie Frauen in Niedersachsen und Bayern am wenigsten erhalten. Die Zahlen spiegeln damit die übergeordneten wirtschaftlichen Strukturen innerhalb des deutschen Föderalismus wider.