Regine-Hildebrandt-Preis 2025 ehrt bürgerschaftliches Engagement und Musikprojekte in Berlin
Claudia SeidelAuszeichnungen für Omas gegen Rechts und Musikprojekt - Regine-Hildebrandt-Preis 2025 ehrt bürgerschaftliches Engagement und Musikprojekte in Berlin
Drei bürgerschaftliche Initiativen und ein Musikprojekt erhalten den Regine-Hildebrandt-Preis 2025
Zwei Basisinitiativen und ein Musikprojekt werden für ihr herausragendes gesellschaftliches Engagement mit dem Regine-Hildebrandt-Preis 2025 ausgezeichnet. Die SPD ehrt bei einer Feier in Berlin die Gruppen "OMAS GEGEN RECHTS“ aus Potsdam und Bamberg sowie das Dresdner Projekt "Musaik“. Die Veranstaltung findet am 26. November um 18 Uhr statt und erinnert an den Todestag der Namensgeberin Regine Hildebrandt.
Das Projekt "Musaik“ nutzt gemeinschaftliches Musizieren, um Integration, Selbstvertrauen und Chancengleichheit bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. In Dresden hat es durch seine Wirkung einen Platz unter den diesjährigen Preisträgern errungen.
In Potsdam half die Initiative mit, das Brandenburgische Netzwerk aufzubauen, und arbeitet eng mit lokalen Bündnissen wie "Potsdam nimmt Stellung“ und dem "Brandenburgischen Aktionsbündnis“ zusammen. Die Bamberger Gruppe "OMAS GEGEN RECHTS“ organisiert unterdessen regelmäßig Gedenkveranstaltungen für Opfer des Nationalsozialismus. Beide Initiativen werden für ihr tiefes Engagement für sozialen Zusammenhalt und Menschenrechte gewürdigt.
Der Regine-Hildebrandt-Preis, benannt nach der verstorbenen SPD-Politikerin und Frauenrechtlerin, zelebriert Projekte, die ihre Werte verkörpern. Bei der diesjährigen Preisverleihung kommen Aktivist:innen, Musiker:innen und Politiker:innen zusammen, um ihren Beitrag zu einer inklusiveren Gesellschaft zu würdigen.
Die feierliche Übergabe findet in Berlin statt, wo die drei prämierten Projekte offiziell geehrt werden. Ihre Arbeit – von antifaschistischem Engagement bis zur Stärkung junger Menschen durch Musik – spiegelt das Anliegen des Preises wider: bürgerschaftliches Handeln zu würdigen. Die Veranstaltung steht zugleich für das anhaltende Erbe Regine Hildebrandts im Kampf für soziale Gerechtigkeit.