20 March 2026, 20:16

Pötsch strebt weitere Amtszeit als VW-Aufsichtsratschef an

Ein Plakat, das ein Rennfahrzeug mit einer Nazi-Flagge zeigt, mit leuchtend gelben und roten Autos, einer schwarz-weißen Karosserie mit Schachbrettmuster, einem Fahrer in einem schwarzen Helm und einem rot-weiß gestreiften Hemd, vor einem leuchtend blauen Himmel mit weissen Wolken.

Pötsch bleibt VW-Spitzenaufseher - Pötsch strebt weitere Amtszeit als VW-Aufsichtsratschef an

Hans Dieter Pötsch, der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende von Volkswagen, soll seine Führungsrolle verlängern. Der 74-Jährige lenkt den Konzern seit über einem Jahrzehnt und steht nun im Juni zur Wiederwahl. Die Aktionäre werden über seine vorgeschlagene neue Amtszeit abstimmen – in einer Phase, in der der Autobauer weiterhin vor Herausforderungen steht.

Pötsch stieg 2003 als Finanzvorstand bei Volkswagen ein und hatte diese Position zwölf Jahre lang inne, bevor er in weiter gefasste Führungsrollen wechselte. 2010 folgte er Ferdinand Piëch als Aufsichtsratsvorsitzender des VW-Konzerns nach – ein Amt, das er seither ununterbrochen ausübt.

Von 2015 bis 2023 war er zudem Vorstandsvorsitzender der Porsche SE, des beherrschenden Volkswagen-Großaktionärs. Sein Einfluss erstreckt sich sowohl auf die finanzielle Strategie der Gruppe als auch auf deren Unternehmensführung. Nun hat der Nominierungsausschuss seinen Namen für eine weitere Amtszeit als Aufsichtsratsvorsitzender vorgeschlagen.

Die Empfehlung wird zunächst dem gesamten Aufsichtsrat vorgelegt, bevor die Aktionäre am 18. Juni endgültig entscheiden. Pötsch hat deutlich gemacht, dass er bleiben will, und betont die Notwendigkeit von Stabilität. Sein Ziel ist es, Volkswagen widerstandsfähig gegen wirtschaftliche und branchenspezifische Druckfaktoren zu halten.

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Seine Amtszeit war von der Bewältigung großer Krisen geprägt, darunter der Diesel-Abgasskandal. Trotz seines Alters bleibt er aktiv an der Gestaltung der Zukunft des Unternehmens beteiligt.

Falls er wiedergewählt wird, wird Pötsch Volkswagen weiter durch eine Phase des Wandels führen. Die Abstimmung am 18. Juni wird zeigen, ob er für eine weitere Amtszeit an der Spitze bleibt. Seine verlängerte Führung würde die Kontinuität in der Konzernspitze stärken.

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