Polizei stoppt überfüllten Mazda mit fünf ungesicherten Kindern im Kofferraum
Emilia KönigPolizei stoppt überfüllten Mazda mit fünf ungesicherten Kindern im Kofferraum
Auf der Autobahn A7 bei Bordesholm wurde ein Mazda 3 von der Polizei angehalten, nachdem Beamte Kinder in unsicherer Position im Fahrzeug entdeckt hatten. Zwei Beamte der Verkehrsstreife Neumünster bemerkten zunächst eine ungesicherte Person im Kofferraum. Bei der Kontrolle stellten sie fest, dass sich dort fünf Kinder ohne entsprechende Rückhaltesysteme befanden.
Insgesamt befanden sich neun Personen im Fahrzeug. Zwei Kleinkinder saßen unangeschnallt auf dem Schoß ihrer Eltern auf der Rückbank. Zwei weitere Geschwister waren im Kofferraum versteckt und mit Jacken bedeckt.
Auf Nachfrage gaben die Insassen an, schlichtweg keinen Platz mehr gehabt zu haben. Die Familie sei groß, und die restliche Strecke betrage nur noch 40 Kilometer. Offensichtlich war sich niemand der damit verbundenen Gefahren bewusst.
Nach deutscher Straßenverkehrsordnung (StVO §21a) kann das Nichtanschnallen von Kindern mit Bußgeldern zwischen 60 und 120 Euro pro Kind geahndet werden. Der Fahrer musste eine Strafe zahlen, zudem wurde der Fall an das Jugendamt weitergeleitet. In ähnlichen Fällen der letzten Jahre erhielten verantwortliche Erwachsene zudem Punkte in Flensburg.
Die Polizei schritt sofort ein, nachdem sie die Verstöße bemerkt hatte. Neben den finanziellen Konsequenzen für den Fahrer prüfen die Behörden nun, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind. Das Jugendamt wird sich mit der Situation der Familie befassen.






