Ost-Beauftragte warnt vor anhaltender wirtschaftlicher Spaltung Deutschlands
Claudia SeidelOstbeauftragter: Reichtum muss umverteilt werden - Ost-Beauftragte warnt vor anhaltender wirtschaftlicher Spaltung Deutschlands
Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Elisabeth Kaiser, hat sich zur anhaltenden wirtschaftlichen Spaltung in Deutschland geäußert. Sie betont, dass das Amt der Ost-Beauftragten weiterhin unverzichtbar sei, da die Ungleichheiten zwischen dem früheren Osten und Westen nach wie vor tief in der Gesellschaft verwurzelt seien.
Kaiser verwies auf die langfristigen Folgen der Teilung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Unterschiede bei Unternehmensvermögen, Eigentumsverhältnissen, Einkommen, Renten und der allgemeinen Wirtschaftskraft trennen die beiden Regionen weiterhin voneinander.
Ihre Äußerungen unterstreichen die anhaltende Notwendigkeit gezielter politischer Maßnahmen zur Verringerung der Ungleichheit. Die wirtschaftliche Kluft zeigt sich weiterhin in zentralen Bereichen – von den Löhnen bis zum Eigentum. Kaisers Appell zur Handlung spiegelt die breiteren Sorgen um eine gerechtere Vermögensverteilung in ganz Deutschland wider.