Olympia-Durchbruch für Frauen in der Nordischen Kombination rückt näher
Emilia KönigOlympia-Durchbruch für Frauen in der Nordischen Kombination rückt näher
Nordische Kombination bleibt die einzige Wintersportart bei Olympia ohne Frauenwettbewerbe. Doch aktuelle Entwicklungen deuten darauf hin, dass sich das bald ändern könnte. Wichtige Vertreter der Sportart haben sich deutlich für die Aufnahme von Frauenwettkämpfen bei künftigen Spielen ausgesprochen.
Bei einem jüngsten Wettkampf der Nordischen Kombination war IOC-Präsidentin Kirsty Coventry anwesend und lobte die Veranstaltung überschwänglich. Sie nannte sie "unglaublich spannend" und hob die begeisterte Stimmung unter den Zuschauern hervor. Ihre Teilnahme signalisierte ein wachsendes IOC-Interesse an der Erweiterung des Sports.
Vinzenz Geiger, einer der besten Athleten der Disziplin, erlebte Coventrys Begeisterung hautnah mit. Auch Johan Eliasch, Präsident des Internationalen Skiverbands (FIS), bestätigte ihre positive Reaktion. Eliasch versprach später, sich für die olympische Zukunft der Nordischen Kombination einzusetzen – inklusive Frauenwettbewerbe.
Julian Schmid, ein weiterer Spitzenathlet, zeigte sich optimistisch, dass die Veranstaltung den Ausschlag für die IOC-Entscheidung geben könnte. Horst Hüttel, Sportdirektor des Deutschen Skiverbands (DSV), unterstrich diese Einschätzung und verwies auf Coventrys geplanten Besuch bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina. Ihr Termin am 17. Februar gilt als starkes Zeichen der Unterstützung.
Das Engagement des IOC könnte einen Wendepunkt für die Nordische Kombination markieren. Mit Coventrys Rückendeckung und Eliaschs Zusagen rücken Frauenwettkämpfe bei Olympia in greifbare Nähe. Die nächsten Spiele in Mailand-Cortina könnten zum entscheidenden Moment für diese Veränderung werden.






