16 March 2026, 08:05

Neuer Chefarzt im Martha-Maria-Krankenhaus Halle-Dölau übernimmt viszeralchirurgische Spitzenabteilung

Ein detaillierter architektonischer Grundriss des Rosenhof-Krankenhauses in Hamburg, Deutschland, mit zahlreichen Drähten und Texten, die den Aufbau beschreiben, einschließlich Räumen, Fluren und anderen Merkmalen.

Neuer Chefarzt im Martha-Maria-Krankenhaus Halle-Dölau übernimmt viszeralchirurgische Spitzenabteilung

An der Spitze des Martha-Maria-Krankenhauses in Halle-Dölau hat ein Wechsel in der Führung stattgefunden. PD Dr. Daniel Schubert hat die Position des Chefarztes übernommen und folgt damit auf Dr. Uwe Rose, der das Amt 15 Jahre lang innehatte. Der Übergang markiert eine neue Phase für eine der größten Abteilungen für Viszeralchirurgie in Mitteldeutschland.

Dr. Uwe Rose trat dem Krankenhaus 2011 bei und spielte eine zentrale Rolle beim Ausbau der chirurgischen Leistungen. Unter seiner Leitung führte das Krankenhaus die Gefäßchirurgie ein, erweiterte die onkologische Chirurgie und das Darmkrebszentrum und war Vorreiter in der robotergestützten Chirurgie in Sachsen-Anhalt. Die Ärzte des Martha-Maria-Krankenhauses gehörten zu den Ersten in der Region, die robotergestützte Techniken in der Viszeral-, Thorax-, gynäkologischen und urologischen Chirurgie einsetzten.

2018 gründete Rose das Zentrum für Robotische Chirurgie in Halle-Dölau. Bis 2026 wurde die Einrichtung mit modernen da-Vinci-Xi-Systemen ausgebaut, wodurch sich die jährlichen Eingriffe von etwa 50 auf über 500 erhöhten. Zudem wurde die KI-gestützte Operationsplanung integriert. Ähnliche Zentren entstanden später am Universitätsklinikum Magdeburg und am SRH Waldklinikum in Gera, mit weiteren Entwicklungen in den Bereichen Urologie, Gynäkologie und Viszeralchirurgie.

Die Übergabe fällt mit der Fusion der St.-Elisabeth- und St.-Barbara-Klinik mit dem Martha-Maria-Krankenhaus zusammen, wodurch eine standortübergreifende Abteilung entsteht. Diese Zusammenlegung macht sie zu einer der größten viszeralchirurgischen Einheiten in Mitteldeutschland. Dr. Tim-Ole Petersen, der Ärztliche Direktor des Krankenhauses, skizzierte die Pläne für eine interdisziplinäre Viszeralmedizin in Halle und im gesamten Bundesland.

Prof. Dr. Wolfgang Schütte würdigte in einer Rede Roses Verdienste. Krankenhausgeschäftsführer Jan Jakobitz dankte sowohl Rose als auch Schubert für ihre Arbeit. Obwohl Rose das Amt des Chefarztes abgibt, bleibt er weiterhin als Leiter des Zentrums für Robotische Chirurgie und als Referenzchirurg bis zu seinem Ruhestand aktiv.

PD Dr. Daniel Schubert führt nun die neu fusionierte Abteilung an mehreren Standorten. Das Krankenhaus wird seinen Fokus auf moderne Operationstechniken beibehalten und auf den Grundlagen aufbauen, die während Roses Amtszeit gelegt wurden. Das erweiterte Programm für robotergestützte Chirurgie und die standortübergreifende Zusammenarbeit sollen die hohen Standards in der Patientenversorgung sichern.

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