08 November 2025, 14:15

Münsterland: 16-Jähriger wegen IS-Sympathien in Polizeigewahrsam – Eltern übernehmen Verantwortung

Ein unscharfer Bildausschnitt, der unten Menschen auf der Straße und oben Gebäude mit Lichtern, Fenstern und einer Fahne zeigt.

Verdächtiger IS-Sympathisant wieder bei Eltern - Münsterland: 16-Jähriger wegen IS-Sympathien in Polizeigewahrsam – Eltern übernehmen Verantwortung

Behörden im Münsterland haben schnell gehandelt in einem Fall, der einen 16-Jährigen betrifft, der verdächtigt wird, Sympathien für die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) zu hegen. Polizeipäsidentin Alexandra Dorndorf versicherte der Öffentlichkeit, dass der Staat in solchen Fällen wachsam und sensibel agiere.

Der Jugendliche aus der Region Münsterland soll in sozialen Medien Beiträge mit IS-Bezug geteilt haben, darunter auch Aufnahmen, die Waffen zeigen. Am 7. November 2025 betonte Polizeipresidentin Alexandra Dorndorf bei einer Sicherheitskonferenz die Bedeutung von Zusammenarbeit und Teamarbeit für die öffentliche Sicherheit.

Die Behörden nahmen den Jugendlichen vorläufig fest, fanden jedoch keine Gründe für eine weitere Inhaftierung. Er wurde seinen Eltern in Nottuln übergeben. Bei einer Durchsuchung des Elternhauses beschlagnahmte die Polizei ein Mobiltelefon, ein Messer sowie weitere Waffen, bei denen es sich größtenteils um Attrappen handelte.

Der Jugendliche bleibt weiterhin Gegenstand der Ermittlungen durch die Sicherheitsbehörden. Polizeipresidentin Alexandra Dorndorf unterstreicht erneut, dass der Staat in potenziellen Bedrohungslagen entschlossen und mit der nötigen Sensibilität handle.