27 November 2025, 10:07

Mitteldeutsche Flughafen AG verzeichnet Rekordverlust von 53,5 Millionen Euro im Krisenjahr 2023

Eine Flughafenansicht mit einem weißen Kontrollturm im Vordergrund, parkenden Flugzeugen am Boden, entfernten Gebäuden und einem Flugzeug am Himmel.

Sachsens Flughäfen verzeichnen Rekordverlust - Mitteldeutsche Flughafen AG verzeichnet Rekordverlust von 53,5 Millionen Euro im Krisenjahr 2023

Die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG), Betreiberin der Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden, hat das schlechteste Geschäftsjahr ihrer Geschichte vermeldet. Das Unternehmen verbuchte 2023 einen Nettoverlust von 53,5 Millionen Euro, während die Umsätze um 2,9 Prozent auf 186,2 Millionen Euro sanken. Die finanziellen Schwierigkeiten ziehen sich bereits seit Jahren hin, doch die Zahlen des vergangenen Jahres markieren einen neuen Tiefpunkt für die sächsischen Flughäfen.

Laut dem Finanzbericht der MFAG belief sich der Verlust vor Steuern und Zinsen auf 39,3 Millionen Euro. Trotz der deutlichen Verluste gab das Unternehmen an, dass diese Ergebnisse erwartet worden seien und Teil der geplanten Restrukturierungsmaßnahmen seien. Eine erhebliche Finanzierungslücke von 145 Millionen Euro konnte erfolgreich geschlossen werden, sodass der Betrieb bis Ende 2026 gesichert ist.

Der Nettoverlust von 53,5 Millionen Euro und die rückläufigen Umsätze unterstreichen die finanziellen Herausforderungen, vor denen die MFAG steht. Mit der gesicherten Finanzierung bis 2026 muss das Unternehmen nun die Aufgabe bewältigen, seine Finanzen zu stabilisieren, bevor die staatlichen Subventionen für den Flughafen Dynamo Dresden auslaufen. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein, um zu zeigen, ob die Umstrukturierungsbemühungen den aktuellen Abwärtstrend umkehren können.