19 March 2026, 14:07

Millionenbetrug bei Kieler gemeinnütziger Organisation – 1,8 Millionen Euro veruntreut

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien in Höhe von mehreren hundert Dollar monatlich ausweist.

Verdacht auf Millionenbetrug in einer Non-Profit-Organisation - Millionenbetrug bei Kieler gemeinnütziger Organisation – 1,8 Millionen Euro veruntreut

Behörden in Kiel ermitteln wegen mutmaßendem Millionenbetrug bei gemeinnütziger Organisation

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Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Kiel gehen Hinweisen auf einen mutmaßlichen Betrug in Millionenhöhe nach, bei dem eine gemeinnützige Organisation im Mittelpunkt steht. Im Fokus der Ermittlungen stehen Vorwürfe, wonach über mehrere Jahre hinweg Fördergelder zweckentfremdet worden sein sollen. Bereits wurden Durchsuchungen in Büroräumen und Privatwohnungen im Zusammenhang mit dem Fall durchgeführt.

Der verdächtigte Betrug erstreckt sich über einen Zeitraum von drei Jahren: Allein 2023 sollen durch unrechtmäßige Abrechnungen rund 650.000 Euro veruntreut worden sein. 2024 stieg die Summe auf etwa 300.000 Euro, und 2025 soll die mutmaßliche Veruntreuung sogar rund 850.000 Euro erreicht haben. Den Ermittlern zufolge könnten Gelder des Kreises Rendsburg-Eckernförde sowie aus Städten und Gemeinden umgeleitet worden sein.

Laut Angaben sollen Verwendungsnachweise der Organisation gefälscht worden sein, um die Missbrauchsfälle zu vertuschen. Die manipulierten Unterlagen hätten angeblich dazu gedient, Rückforderungsansprüche der Geldgeber abzuwenden. Bisher wurden im Rahmen der laufenden Ermittlungen zehn Personen als Beschuldigte identifiziert.

Erst kürzlich durchsuchten Polizei und Staatsanwaltschaft die Geschäftsräume des Vereins sowie die Wohnungen mehrerer Verdächtiger. Ziel der Aktion war es, Beweismaterial zu den finanziellen Unregelmäßigkeiten zu sichern. Bisher wurden keine konkreten Projekte oder Bereiche benannt, die von dem Betrug betroffen sein könnten.

Die Ermittlungen dauern an; die Behörden werten derzeit Finanzunterlagen und Aussagen aus. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen den Beteiligten erhebliche rechtliche Konsequenzen. Die mutmaßlichen Gesamtverluste über die drei Jahre hinweg belaufen sich auf mehr als 1,8 Millionen Euro.

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