Merz’ Schuldenpolitik: 98 Milliarden neue Kredite – doch der Aufschwung bleibt aus
Emilia KönigMerz’ Schuldenpolitik: 98 Milliarden neue Kredite – doch der Aufschwung bleibt aus
Deutschlands Haushalt 2026 setzt stark auf Kredite – fast jeder dritte ausgegebene Euro stammt aus Schulden. Die seit Mai 2025 von Bundeskanzler Friedrich Merz geführte Regierung plant, über den Bundeshaushalt 98 Milliarden Euro aufzunehmen und weitere 85 Milliarden über Sondervermögen zu finanzieren. Doch das Wirtschaftswachstum bleibt schwach, und die Bürger spüren kaum Verbesserungen im Alltag.
Die Finanzstrategie der Koalition bedeutet bereits den zweiten Haushalt in Folge, der maßgeblich auf Schulden basiert. Trotz der hohen Kreditaufnahme wird für 2026 nur ein Wachstum von 0,9 Prozent erwartet – eine Fortsetzung der stagnierenden Jahre ohne echte Aufschwungphase. Finanzminister Merz hatte vor knapp 200 Tagen einen "Herbst der Reformen" versprochen, doch spürbare Entlastungen für die Bevölkerung blieben aus.
Der Haushalt 2026 vertieft Deutschlands Abhängigkeit von Schulden, ohne überzeugende Lösungen für nachhaltiges Wachstum zu bieten. Die Bürger müssen weiterhin mit stagnierenden Verhältnissen leben, und die Politik der Koalition hat bisher keine spürbaren Veränderungen gebracht. Ohne einen Strategiewechsel bleibt die wirtschaftliche Perspektive ungewiss.