30 January 2026, 08:11

"Maybrit Illner" ohne Illner: Seltene Vertretung bei wirtschaftlicher Krisendebatte

Titelseite einer deutschen Zeitung vom 13. November 1939 mit der Schlagzeile "Weitpreubliche Zeitung", die eine Gruppe von Menschen in traditioneller deutscher Kleidung zeigt, die feierlich wirkt.

Warum Maybritt Illner ihre eigene Show verpasste - "Maybrit Illner" ohne Illner: Seltene Vertretung bei wirtschaftlicher Krisendebatte

Eine aktuelle Ausgabe der ZDF-Talkshow Maybrit Illner fand diesmal ohne die gewohnte Moderatorin statt. Maybrit Illner fehlte wegen eines Trauerfalls in der Familie – erst das zweite Mal in über 25 Jahren. Die Journalistin Shakuntala Banerjee sprang ein und leitete die Diskussion über Deutschlands wirtschaftliche Probleme und die Notwendigkeit von Reformen.

Im Mittelpunkt der Sendung stand das Thema "Deutschland ohne Wachstum – welche Opfer für einen Neuanfang?". Die Gäste debattierten über die wirtschaftlichen Herausforderungen des Landes und mögliche Lösungsansätze für einen Aufschwung.

Unter den Diskutanten befand sich Vizekanzler Lars Klingbeil, der zugleich Bundesfinanzminister ist. Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), beteiligte sich an der Runde, ebenso wie Eva Quadbeck, Chefredakteurin des RedaktionsNetzwerks Deutschland. Der Wirtschaftswissenschaftler Gabriel Felbermayr, Berater der wirtschaftspolitischen Sprecherin der CDU, Katharina Reiche, brachte sich ebenfalls in die Diskussion ein.

Illners Abwesenheit war ein seltenes Ereignis in der langen Geschichte der Sendung. Ihr einziger vorheriger Ausfall war ebenfalls auf einen familiären Trauerfall zurückzuführen.

Die Ausgabe unterstrich die anhaltenden Sorgen um Deutschlands wirtschaftliche Zukunft. Mit Vertretern aus Politik, Industrie und Medien wurde über die notwendigen Reformen diskutiert, um die Stagnation zu überwinden. Unter Banerjees Moderation blieb der Fokus auf den drängenden nationalen Themen erhalten.