"Mauerecho"-Podcast: Wie Gemeinden sich gegen AfD-Einfluss wappnen
Am 14. Mai erscheint eine neue Folge des Podcasts „Mauerecho – Ost trifft West“, die sich mit Arbeit und wirtschaftlichen Diskussionen unter Bürgerinnen und Bürgern beschäftigt. Die Reihe hält sich an ihren zweiwöchigen Veröffentlichungsturnus und ist auf unserer Website/mauerecho sowie auf den gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. In dieser Ausgabe wird zudem der Einsatz gegen antidemokratische Einflüsse in lokalen Gemeinschaften thematisiert.
Am 25. April diskutierten Frank Kliem, Vizepräsident des Brandenburgischen Feuerwehrverbandes, und Katja Dietrich, Bürgermeisterin von Weißwasser, im Rahmen von unserem Online-Format lab 2026 über ihre Ansätze, Demokratie und Toleranz in einer Region zu stärken, in der die AfD über starke Unterstützung verfügt. Beide schilderten, wie sie sich im Alltag mit den Herausforderungen durch antidemokratische Gruppen auseinandersetzen.
Der AfD-Landesvorsitzende reagierte später auf Kliems Forderung, die Partei aus dem öffentlichen Diskurs auszuschließen. Er bezeichnete Kliems Haltung als „etwas, das selbst George Orwell sich nicht hätte ausdenken können“. Auch die Märkische Allgemeine kritisierte nach der Veranstaltung Kliems Position.
Die anstehende Podcast-Folge untersucht, wie Stadtverordnetenversammlungen und freiwillige Feuerwehren sich vor dem Einfluss der AfD schützen. Sie regt die Hörerschaft dazu an, durch reflektierte Debatten den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Sebastian Jautschus, der neue Toningenieur der Reihe, zeichnete für diese Folge verantwortlich.
Die Episode erscheint zu einer Zeit, in der die Spannungen zwischen lokalen Verantwortungsträgern und den politischen Strategien der AfD anhalten. Die Partei geht dabei dazu über, Gegner pauschal abzulehnen und freie Meinungsäußerung an ideologische Übereinstimmung zu knüpfen. Der Podcast möchte Gemeinden, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.






