Dreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Malu Dreyer blickt nervös auf die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Malu Dreyer blickt mit gemischten Gefühlen auf den SPD-Wahlkampf
Nur noch wenige Tage bis zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz – und die ehemalige Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich zur Kampagne der SPD geäußert. Obwohl sie selbst nicht mehr kandidiert, liegt ihr der Ausgang der Wahl sehr am Herzen. Dreyer lobte die Anstrengungen der Partei unter dem aktuellen Vorsitzenden Alexander Schweitzer, gab aber zu, dass sie diesmal nervöser sei als während ihrer eigenen Wahlkämpfe.
Die SPD führe einen "unermüdlichen und gut organisierten" Wahlkampf, so Dreyer. Besonders hob sie Schweitzers Führung hervor und betonte seinen Beliebtheitsvorsprung gegenüber dem CDU-Herausforderer Gordon Schnieder. Obwohl sie sich aus der ersten politischen Reihe zurückgezogen hat, verfolge sie jedes Detail des Wahlkampfs mit großer Aufmerksamkeit.
Für Dreyer ist das Beobachten von der Seitenlinie aus sogar intensiver, als selbst aktiv im Rennen zu sein. Sie räumte ein, dass sie die Sorge um das Abschneiden der Partei diesmal stärker belaste als bei ihren eigenen früheren Wahlen. Dennoch bleibe ihr Vertrauen in die SPD-Chancen ungebrochen.
Die ehemalige Ministerpräsidentin zeigte sich optimistisch für die Wahl am Sonntag. Aktuelle Umfragewerte lägen zwar nicht vor, doch erinnerte sie an das SPD-Ergebnis von 25,2 Prozent unter ihrer Führung im Jahr 2021. Jetzt liege ihr Fokus darauf, wie gut es Schweitzer gelinge, die Wähler zu erreichen und ein starkes Ergebnis zu erzielen.
Die Wahl wird zeigen, wie stark die SPD in Rheinland-Pfalz nach Jahren unter Dreyers Führung noch ist. Schweitzers Popularität gibt der Partei zwar einen Vorteil – doch erst das Endergebnis wird verraten, ob sich die Kampagnenarbeit ausgezahlt hat. Dreyers Optimismus steht dabei im Kontrast zu ihrer offen zugegebenen Nervosität kurz vor der Abstimmung.






