Maduro festgenommen: US-Militäroperation löst weltweite Proteste aus
Noah WernerDemonstration in Hamburg - "USA aus Venezuela raus" - Maduro festgenommen: US-Militäroperation löst weltweite Proteste aus
Die USA haben den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau bei einer Militäraktion festgenommen. Die Operation fand in der Nacht zum 3. Januar 2026 auf Anordnung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump statt. Innerhalb weniger Stunden brachen in deutschen Städten Proteste gegen die US-Intervention in Venezuela aus.
Rund 300 Demonstranten versammelten sich am Samstag in Hamburg, um gegen das Vorgehen der USA zu protestieren. Sie hielten Schilder mit Parolen wie "USA raus aus Venezuela" und "Venezuela geht uns alle an". Die Kundgebung verlief friedlich, es gab keine Berichte über Auseinandersetzungen oder Festnahmen.
Die USA führten zudem in den frühen Samstagsstunden Luftangriffe auf Ziele in Venezuela durch. Maduro und seine Frau Cilia Flores wurden nach ihrer Ergreifung aus dem Land ausgeflogen. Ihm droht nun in New York ein Prozess wegen des Vorwurfs des Drogenhandels. Weitere Proteste sind für Sonntag in Hamburg und Kiel geplant. Die Organisatoren rufen zu anhaltendem Widerstand gegen die von ihnen als völkerrechtswidrig bezeichnete Intervention auf.
Maduros Festnahme stellt eine massive Zuspitzung der Beziehungen zwischen den USA und Venezuela dar. Sein anstehender Prozess in New York wird sich auf die seit langem erhobenen Vorwürfe des Drogenhandels konzentrieren. Unterdessen zeigt der öffentliche Widerstand in Deutschland wachsende internationale Besorgnis über die Militäroperation.