Luca Engstler wechselt 2026 zu Abt Sportsline für DTM-Comeback mit Lamborghini
Noah WernerLuca Engstler wechselt 2026 zu Abt Sportsline für DTM-Comeback mit Lamborghini
Luca Engstler wechselt zur DTM-Saison 2026 zu Abt Sportsline, nachdem er zwei Jahre für GRT Lamborghini gefahren ist. Der 26-jährige deutsche Fahrer bringt Erfahrungen aus einer durchwachsenen Saison 2024 mit, in der er zwar wichtige Siege einfuhr, aber mit Konsequenz zu kämpfen hatte. Sein Wechsel fällt mit den Bestrebungen des Teams zusammen, sich von der schwierigsten Saison seit Jahren zu erholen.
Engstlers Karriere verlief seit seinem Sieg in der ADAC-TCR-Germany-Serie 2021 rasant. Bereits im folgenden Jahr wurde er Werksfahrer bei Audi, doch eine enttäuschende Saison 2023 ließ ihn ohne festen Vertrag zurück. Mit starken Leistungen 2024 – darunter ein Werksdeal mit Lamborghini – gelang ihm das Comeback.
In der vergangenen Saison sicherte er sich zwei DTM-Rennsiege – in Oschersleben und Hockenheim –, beendete die Meisterschaft jedoch nur auf Platz 12 mit halb so vielen Punkten wie sein Teamkollege Jordan Pepper. Dennoch trug er maßgeblich zum größten Teamerfolg bei: dem Sieg bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps gemeinsam mit Pepper und Mirko Bortolotti. Das Trio belegte zudem den zweiten Platz im GT World Challenge Sprint Cup.
Abt Sportsline hat Engstler neben Marco Mapelli verpflichtet und ersetzt damit die abwandernden Fahrer Mirko Bortolotti und Nicki Thiim. Das Team will nach der schwächsten DTM-Saison seit 2018 zurück an die Spitze. Der Übergang zu Abt dürfte für Engstler reibungslos verlaufen – er wohnt nur acht Minuten vom Teamstandort entfernt.
2026 wird er mit dem neuen Lamborghini Temerario GT3 an den Start gehen. Offene Gespräche über frühere Selbstzweifel und Formschwankungen in der DTM zeigen seine Entschlossenheit, mit dem neuen Team konstant bessere Ergebnisse zu erzielen.
Engstlers Wechsel zu Abt Sportsline markiert den Auftakt zu einer neuen Herausforderung 2026. Das Team setzt auf den Lamborghini Temerario GT3, mit dem der Fahrer seine Beständigkeit zurückgewinnen will. Seine Erfahrung – als Werksfahrer und mit Ausdauersiegen – stärkt die Pläne des Teams für den Wiederaufstieg.






