Lübeck kämpft mit neuer Initiative gegen Betrug bei Senioren in Arztpraxen
Noah WernerLübeck kämpft mit neuer Initiative gegen Betrug bei Senioren in Arztpraxen
In Lübeck startet eine neue Initiative, um ältere Einwohnerinnen und Einwohner vor Betrug während Arztbesuchen zu schützen. Anlass ist der Anstieg sogenannter "Schockanruf"-Betrugsfälle seit Jahresbeginn. Organisiert wird die Aktion vom Weißen Ring und der örtlichen Polizei, die gemeinsam Aufklärungsarbeit leisten und die Sicherheitsvorkehrungen verbessern wollen.
An der Kooperation beteiligen sich die Ortsverbände des Weißen Rings in Lübeck und Ostholstein sowie die Kriminalpräventionsstelle der Lübecker Polizeidirektion. Geplant ist unter anderem die Verteilung von Erinnerungskarten für Termine an Seniorinnen und Senioren, die Hinweise auf Betrugsmaschen und praktische Sicherheitstipps enthalten.
Zusätzlich werden in Wartezimmern Informationsplakate aufgehängt, um die Ratschläge zu verstärken. Die Materialien sollen älteren Patientinnen und Patienten helfen, Betrugsversuche während medizinischer Termine zu erkennen und abzuwehren.
Eine Presseveranstaltung zur Vorstellung der Initiative findet am 18. August 2025 im Lübecker Haut- und Venenzentrum statt. Vertreten sein werden der Weiße Ring, die Lübecker Polizei sowie eine unterstützende Ärztin. Journalistinnen und Journalisten sind willkommen, müssen sich jedoch vorab unter der Telefonnummer 0451 131 2015 anmelden.
Im Mittelpunkt der Initiative stehen konkrete Maßnahmen, um das Betrugsrisiko für Senioren bei Arztbesuchen zu verringern. Erinnerungskarten und Plakate bieten klare Handlungsanweisungen, während die Presseveranstaltung die Ziele des Projekts vorstellt. Für weitere Informationen steht die Pressestelle der Lübecker Polizeidirektion unter 0451-131-2015 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.