30 December 2025, 00:23

Kunsthaus Göttingen feiert Comeback nach Insolvenz mit Star-Ausstellungen

Eine Gruppe von Menschen untersucht Plakate und Diagramme, die an einer Wand in einem scheinbar künstlerischen Museum angezeigt werden.

Kunsthaus Göttingen feiert Comeback nach Insolvenz mit Star-Ausstellungen

Göttingens Kunsthaus öffnet am 27. März 2025 nach Insolvenz wieder seine Türen

Nach einer Schließungsphase aufgrund von Insolvenz wird das Kunsthaus Göttingen, die zentrale Galerie für zeitgenössische Kunst in der Altstadt, am 27. März 2025 wiedereröffnet. Das Haus strebt an, hochkarätige Ausstellungen zurück in das Kunstquartier KuQua zu bringen.

Die Wiedereröffnung ist das Ergebnis einer gemeinsamen Initiative von Petra Broistedt, Göttingens Oberbürgermeisterin und Vorsitzende des Aufsichtsrats, gemeinsam mit dem Verleger Gerd Steidl und dem Unternehmer Johannes-Peter Herberhold. Durch ihre Zusammenarbeit konnte das Kunsthaus als bedeutender Kulturort der Region neu belebt werden.

Die erste Ausstellung „Auschwitz Birkenau“ des Fotografen Jürgen Teller läuft vom 27. März bis zum 1. Juni 2025. Später im Jahr präsentiert Bryan Adams unter dem Titel „#ShotByAdams“ vom 4. September bis zum 1. November 2025 seine fotografischen Arbeiten. Parallel bleibt Renate von Mangoldts Installation „der weisse hopfengarten“ bis zum 11. Januar 2026 zu sehen, während Adams’ Ausstellung verlängert bis zum 8. Februar 2026 läuft. Vom 6. November 2025 bis Ende Januar 2026 zeigt Jim Dine eine Sammlung seiner Gemälde und Skulpturen. Mit einem ganzjährigen Programm an großen Ausstellungen festigt das Kunsthaus seine Position als Drehscheibe für zeitgenössische Kunst. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt für Studierende, Senioren und andere Gruppen. Kinder unter 18 Jahren sowie Besucher:innen am letzten Donnerstag im Monat haben freien Eintritt.

Die Wiedereröffnung des Kunsthauses markiert einen Neuanfang für die Göttinger Kulturszene. Mit einer Mischung aus etablierten Namen und mutigem Programm will die Galerie Besucher:innen anziehen und den Ruf der Stadt als Ort für innovative Kunst weiter stärken.