Kretschmers Neujahrsappell: Sachsen soll mutig in die Zukunft gehen
Noah WernerKretschmer: Freundlichkeit und gemeinsamer Einsatz gebraucht - Kretschmers Neujahrsappell: Sachsen soll mutig in die Zukunft gehen
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat seine Neujahrsansprache aus der historischen Porzellan-Manufaktur Meißen gehalten. In seiner Rede blickte er auf das reiche kulturelle Erbe der Sachsen zurück und rief die Bürger gleichzeitig dazu auf, die Zukunft mit Mut und Zusammenhalt zu gestalten. Der CDU-Politiker forderte für das kommende Jahr ein erneutes Bekenntnis zu Vertrauen, Ehrlichkeit und Widerstandsfähigkeit.
Kretschmer begann mit einer Würdigung des "großartigen Erbes" Sachsens und hob die Stärken der Region in Kunst, Handwerk und Landschaft hervor. Besonders betonte er, wie Besucher – vor allem aus Asien – die Kultur Sachsens bewunderten, und forderte die Sachsen auf, stolz auf diese weltweite Anerkennung zu sein.
Der Ministerpräsident erinnerte an die Härten der Vergangenheit, darunter Kriege, Hungersnöte und Epidemien. Dennoch unterstrich er die ungebrochene Widerstandskraft der Sachsen und deutete diese Herausforderungen als Beweis für ihre Fähigkeit, Widrigkeiten zu überwinden. Mit Blick auf die Zukunft warnte Kretschmer davor, Fortschritt von Ängsten bestimmen zu lassen. Er rief zu einem "starken, furchtlosen Sachsen" auf – geprägt von Freundlichkeit, Offenheit und gemeinsamer Anstrengung. Vertrauen, Respekt und Verlässlichkeit nannte er als zentrale Werte, um den Zusammenhalt zu stärken. Zum Abschluss ermutigte er die Bürger, das neue Jahr mit Entschlossenheit anzugehen. Seine Botschaft stand im Zeichen der Solidarität: Die Sachsen sollten gemeinsam an einer besseren Zukunft für die Region arbeiten.
Die in der ikonischen Porzellan-Manufaktur Meißen aufgezeichnete Ansprache verband Optimismus mit Pragmatismus. Kretschmers Appell an Mut und Zusammenarbeit kommt zu einer Zeit, in der Sachsen seine kulturellen Stärken nutzen und gleichzeitig moderne Herausforderungen meistern will. Die Rede unterstrich seine Vision einer geeinten, zukunftsorientierten Region.