Knorr-Bremse übertrifft Erwartungen mit stärkstem Quartal seit 2019
Knorr-Bremse meldet stärkstes erstes Quartal seit fünf Jahren – trotz schwierigem Wirtschaftsumfeld
Der Münchner Technologiekonzern Knorr-Bremse hat sein bestes erstes Quartal seit 2019 verzeichnet – und das trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Der Nettogewinn des Unternehmens stieg auf 160 Millionen Euro, nach 143 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz blieb mit 1,94 Milliarden Euro in den Sparten Schienenfahrzeuge und Nutzfahrzeuge stabil.
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte im Jahresvergleich um knapp 11 Prozent zu und erreichte fast 261 Millionen Euro. Damit verbesserte sich die operative Marge auf 13,5 Prozent – ein Plus von 1,4 Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal.
Unternehmenschef Marc Llistosella führte die positiven Zahlen auf zusätzliche Kostensenkungsmaßnahmen zurück. Analysten hatten jedoch ein noch stärkeres EBIT-Wachstum erwartet, als das Unternehmen schließlich lieferte.
Trotz der konjunkturellen Herausforderungen hielt Knorr-Bremse den Umsatz in beiden Kerngeschäftsbereichen stabil. Die Ergebnisse des ersten Quartals markieren den besten Jahresauftakt seit 2019 und unterstreichen die Widerstandsfähigkeit des Konzerns.
Fazit: Höhere Gewinne, stärkere Marge – aber nicht ganz nach Marktprognose Die Quartalszahlen von Knorr-Bremse zeigen steigende Gewinne und eine verbesserte operative Marge. Die konsequente Effizienzstrategie des Unternehmens trägt Früchte, auch wenn die EBIT-Erwartungen der Märkte nicht vollständig erfüllt wurden. Bei stabilen Umsätzen scheint der Konzern gut für die kommenden Monate gerüstet.






